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Heer

Konzert mit Galadiner: Zwei Sinne erfreuen das Herz

Grosserfolg für Militärmusik und angehende Küchenchefs der Armee an zwei Abenden der ersten Oktoberwoche im Bienkensaal in Oensingen. Das Benefizkonzert mit Galadiner unter dem Motto «Zwei Sinne erfreuen das Herz» war für den Küchencheflehrgang nach dem Wegfall des «Bistro Militaire» eine willkommene Plattform, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Anlass wurde der Stiftung des Kinder-Herzchirurgen Prof. Dr. med. René Prêtre ein Check über 20 000 Franken übergeben.

13.10.2011 | Daniel Laroche

Gebraten ... (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Gebraten ...
... tranchiert ... (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
... tranchiert ...
... serviert ... (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
... serviert ...
Kalbsrücken (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Kalbsrücken mit Gemüse und Gratin
Checkübergabe (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Der Kommandant Militärmusik, Oberst Beat Diener (links) überreicht Prof. Dr. med. René Prêtre einen Scheck über 20000 Franken. Rechts der Kommandant des Küchencheflehrganges, Oberst Marcel Derungs

Erstmals vereinten die Militärmusik und der Küchencheflehrgang ihre Kräfte, einen derartigen Anlass gemeinsam zu bestreiten und jeder auf seinem Gebiet eine Höchstleistung zu erbringen. Die Swiss Army Concert Band unter der Leitung von Major Christoph Walter sorgte mit einem bunten Strauss bekannter Melodien für den musikalischen Rahmen, die rund 50 angehenden Küchenchefs verwöhnten die Gaumen der Zuschauer unter der Leitung von Stabsadj Dieter Waldspurger und Fachlehrer Jürg Luginbühl mit einem exquisit zubereiteten Fünfgänger.

Zweimal war der Bienkensaal in Oensingen bis auf das letzte Gedeck besetzt, je 200 Gäste pro Abend erfreuten sich der kulinarischen Höhepunkte und der musikalischen Genüsse. Der Startschuss für die beiden Konzerte erfolgte jeweils zwei Tage vor dem ersten Amuse bouche und dem ersten Akkord.

Am Montag wurden im Saal die technischen Einrichtungen installiert, die angehenden Küchenchefs bereiteten die 20 Zehnertische vor. Am Dienstag waren Proben des Orchesters und der Solisten Fabienne Louves, Flurin Caduff (beide Gesang) und Nemanja Jovanovic (Trompete) angesetzt. Gleichzeitig starteten die Köche einerseits mit Ihrer Mise en place in Thun und dem Dekorieren der Tische in Oensingen.

In Thun wurden Gemüse gerüstet und mundgerecht geschnitten, Pfifferlinge blanchiert und mariniert, Kürbisse entkernt und gewürfelt, Kalbsrücken angebraten, der Bratensatz deglassiert und ein Thymianjus angesetzt oder auch Milch mit Toncabohnen als Basis einer Creme angesetzt.

 

Louves
Fabienne Louves und die Swiss Army Concert Band begeisterten das Publikum einmal mehr.

In Oensingen wurden aus Metallgeflechten, Kerzen und Rosen attraktive Tischdekorationen gestaltet, Gläser poliert, Gabeln und Messer platziert, Löffel ausgerichtet. Alles mit höchstem Engagement und verblüffender Präzision.

«Es hat alles perfekt geklappt. Ganz besonders hat mich der Service erfreut,», meinte Stabsadj Waldspurger «schliesslich waren da gelernte Köche und nicht Servicefachleute am Werk. Eine interessante Abwechslung.»

Und auch Fachlehrer Jürg Luginbühl, der oberste Chef in der Küche, war erfreut: «Unsere Jungs haben hochstehende Qualität geliefert. Gekocht wurde auf sehr hohem Niveau. Geschmacklich perfekt, von den Prozessen her sehr präzise»

Für Stabsadj Waldspurger eine willkommene Gelegenheit die Militärküche der Öffentlichkeit zu präsentieren. «Nachdem das Bistro militaire an den grossen Publikumsmessen der Vergangenheit angehört, sind solche Anlässe ideal, uns der Bevölkerung zu zeigen und diese von unser Können zu überzeugen. Daher sollte diese Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren weiter geführt werden.

Eine positive Bilanz zieht auch Major Patrick Robatel, Chef Einsatz der Militärmusik: «Ein tolles Resultat, wenn zwei qualitativ hochstehende Elemente unserer Armee zusammenspannen. Dieses Galadiner ist eine tolle Bereicherung für unsere Benefizkonzerte, die ja seit Jahren zu einer unserer Tradition wurden. In den letzten 13 Jahren haben wir immerhin den Betrag von 1,1 Millionen Franken an karitative Schweizer Institutionen spenden können. Wenn wir da in Zukunft in der Partnerschaft mit dem Küchencheflehrgang neue Akzente setzen können, ist das nur zu begrüssen.»

 

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Zuletzt aktualisiert am: 27.02.2012
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