Seite drucken | Fenster schliessen
Heer

Militärpolizeischule erfolgreich abgeschlossen

Klicken Sie auf das Foto, für eine grössere Darstellung in neuem Browser-Fenster: Nationalrat Christophe Darbellay (CVP) als Gastredner (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Nationalrat Christophe Darbellay (CVP): «Die Schweiz braucht eine Armee, die sich den Bedürfnissen der Zeit anpassen kann!»

77 Militärpolizisten in Monthey vereidigt

Am Freitag, den 15. Juni, sind im Théâtre Crochetan in Monthey (VS) 77 Militärpolizisten vereidigt worden. 46 Aspiranten, darunter drei Frauen, haben die 15-monatige Militärpolizeischule erfolgreich abgeschlossen - 31 Aspiranten, darunter ebenfalls drei Frauen, bestanden den Einführungskurs für die Mobile Militärpolizei.

Es war der krönende Abschluss der insgesamt vierten Militärpolizeischule, die seit dem Wechsel zur Armee XXI durchgeführt wurde. Die beiden ersten Ausbildungen fanden seinerzeit noch in Schwarzenburg statt, die dritte ihrer Art wurde in Schwarzenburg begonnen und im Ausbildungszentrum Chablais abgeschlossen. Die jetzt abgeschlossene Schule ist die erste, welche von Anfang bis zum Ende im Ausbildungszentrum Chablais durchgeführt wurde.

Der Kommandant der Militärischen Sicherheit, Brigadier Urs Hürlimann, gratulierte den 46 neuen Territorialen Militärpolizisten und den 31 Mobilen Militärpolizisten herzlich und betonte, dass die Feier in Monthey "Symbolcharakter" habe. So wie die beiden Einheiten nun unter einem Dach feiern, so sei die ganze Militärische Sicherheit "in einem Haus, unter einem Dach" zu betrachten. Es gebe keine Besseren und Schlechteren, sondern es müsse jeder und jede sein oder ihr Bestes geben, um dem Unternehmen Mil Sich zum Erfolg zu verhelfen, so Hürlimann.

Nationalrat Christophe Darbellay (CVP), der als Gastredner nach Monthey gekommen war, zeigte sich überzeugt, dass die Schweiz eine Armee brauche, die sich den Bedürfnissen der Zeit anpassen können - was zwar "schade für die ewigen Nostalgiker" sei, aber eben der heutigen Zeit entspreche. Natürlich habe die Armee nach wie vor als Kernauftrag die Verteidigung, so Darbellay weiter. Aber es brauche sie eben auch für die Katastrophenhilfe, wie sie in Gondo, bei den Überschwemmungen im Jahr 2005 oder nach dem schweren Tsunami 2005 vorbildlich geleistet worden sei. Ausserdem denke er an Veranstaltungen wie das WEF in Davos, die EURO 08 oder auch nur an ein würdiges Fest ohne Extremisten auf dem Rütli, wo es die Hilfe der Armee brauche.

Der Armeeseelsorger, Hauptmann Fritz Sartorius, wünschte den neuen Militärpolizisten und -polizistinnen am Schluss der würdigen Feier alles Gute für ihre Tätigkeit, "e churzi Predigt und e langi Brotwurscht"- und tat dies im Bündner Dialekt, denn "das "verstönd alli Lüt".

 

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation Heer
Zuletzt aktualisiert am: 16.09.2008
Das Emblem des Heeres
Seite drucken | Fenster schliessen