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PDG: Gedenksteine eingeweiht

«Steintaufe» in Arolla (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster

Gedenksteine für die Patrouille des Glaciers eingeweiht


Ein Jahr vor der nächsten Patrouille des Glaciers 2008 enthüllte PDG-Kommandant Brigadier Marius Robyr am 18. April 2007 in den drei Basisorten Zermatt, Arolla und Verbier je einen Gedenkstein. Sie stehen zum Dank an die zahlreichen Helferinnen und Helfer, an die Gemeindebehörden der drei Orte und an die vielen Gönner und Freunde, ohne die dieser herausfordernde und traditionsreiche Wettkampf nicht durchgeführt werden könnte.


Der Ursprung der Patrouille des Glaciers geht auf die Grenzbesetzung während dem Zwei-ten Weltkrieg zurück. Damals ersannen zwei Alpinoffiziere der Gebirgsbrigade 10 einen be-sonderen Patrouillenlauf, um die Einsatzfähigkeit der Truppe zu trainieren. 1943 erfolgte der erste Start auf der Haute-Route von Zermatt nach Verbier, 1944 der zweite. Bei seiner dritten Durchführung 1947 wurde die PDG von einem tragischem Unglück überschattet: Die führen-de Patrouille stürzte während der Abfahrt von der Tête Blanche nach Arolla in einer Glet-scherspalte zu Tode. Erst 1984 konnte daraufhin wieder ein Wettlauf durchgeführt werden.
Seither findet die Patrouille des Glaciers alle zwei Jahre unter grossen Sicherheitsvorkeh-rungen statt. Dazu arbeiten die Organisatoren vom Kommando PDG eng mit den lokalen Behörden, Bergrettungsdiensten (Kantonspolizei, Air Zermatt, Air Glacier), zivilen Bergfüh-rern und Ärzten zusammen. Diese verstärken die Lawinen-, Gebirgs- und Wetterspezialisten sowie das Sanitätspersonal der Armee. Übermittlungstruppen sorgen mit zivilen Telekom-munkationsexperten für eine reibungslose Verbindung zwischen den zum grossen Teil stark exponierten Streckenposten. Weitere Truppen sorgen für den reibungslosen Ablauf von Ma-terial, Verpflegung und Transport an den drei Basisorten der Patrouille des Glaciers.
Mit den drei Gedenksteinen in Zermatt, Arolla und Verbier soll – so Brigadier Robyr – «diese Arbeit sichtbar gemacht und den zahlreichen Freiwillgen gedankt werden, ohne die die PDG nicht bestehen kann». Eingeschlossen in den Dank sind auch alle Teilnehmerinnen und Teil-nehmer, die sich in zähen Trainingsstunden monatelang auf die Patrouille des Glaciers vor-bereiten und dieses herausfordende Rennen anpacken.
Die Gedenksteine sollen aber auch die Verbundenheit unter den drei Walliser Gemeinden Zermatt, Arolla und Verbier zeigen. Mit dem Start im deutschsprachigen Oberwallis und dem Ziel im französischsprachigen Unterwallis zeigt die Patrouille des Glaciers gleichzeitig, wor-auf es bei einer Seilschaft in der rauen Gebirgslandschaft ankommt: die Verbundenheit mit der Umwelt, die starke Willenskraft zum gemeinsamen Ziel und die Freundschaft. Symboli-siert nun auch durch die drei Gedenksteine in den drei PDG-Zentren.

Hier geht's zum Internetauftritt der Patrouille des Glaciers Externe Seite. Inhalt wird in neuem Fenster geöffnet.

 

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Zuletzt aktualisiert am: 16.09.2008
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