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Heer

Armeetiere

Ein Schmied beim Beschlagen eines toten Hufes  (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Die Teilnehmer mussten einen toten Huf mit einem Eisen beschlagen.

Schmied beim Schmieden eines Hufeisens (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Innert 20 Minuten musste ein Eisenstab zu einem Hufeisen verarbeitet werden.

Erfolgreiche Armee-Hufschmiede in Deutschland

Vom 18. bis zum 20. September 2008 haben sich im nordrheinwestfälischen Olsberg (D) Hufschmiede-Lehrlinge aus aller Welt zum Internationalen Vergleichswettkampf getroffen. Das Swiss Army Team holte den hervorragenden Mannschaftstitel. Dieser Wettkampf findet einmal jährlich statt und ist ein Bestandteil des Internationalen Hufbeschlagsforums für alle Hufschmiede, Tierärzte und Interessierte. Diese können sich hier durch diverse Vorträge, praktische Demonstrationen und Übungen weiterbilden lassen. Die Demonstrationen und Fachvorträge werden durch internationale Tierärzte und Hufschmiede durchgeführt.

Die Teilnehmer dieses interessanten Wettkampfes mussten sich in drei praktischen und einer theoretischen Prüfung messen.

1. Prüfung
Eagle Eye: Hier mussten die Teilnehmer anhand eines Hufes, welches Sie nur 10 Sekunden betrachten durften, die Stablänge einschätzen und dann innerhalb von zwanzig Minuten ein formgenaues Hufeisen schmieden.

2. Prüfung
Beschlagen eines toten Hufes mit handgeschmiedeten Hufeisen: Hier hiess es, einen Huf auszuschneiden und auszumessen, ein passendes Hufeisen zu schmieden und es dann aufzunageln. Das Zeitlimit für diese Prüfung betrug eine Stunde.

3. Prüfung
Beschlagen eines toten Hufes mit Kunststoffeisen (Hippoflex) und mit handgeschmiedetem Eisen: Diese Prüfung war für die Schweizer Teilnehmer besonderes schwierig, da der Beschlag mit Kunststoff für unser Team nicht alltäglich ist. Der Ablauf war genau wie bei der zweiten Prüfung.

4. Prüfung
Theoretische Prüfung: Es war das erste Mal, dass anlässlich dieses Wettkampfes eine theoretische Prüfung stattfand.

Finale Einzelwertung
Hier mussten die drei besten Teilnehmer aus Deutschland und die drei besten Teilnehmer international den Sieg mit dem Schmieden eines Wandgängereisens (verbreiterte äussere Hufeisenschenkel) und eines Streifeisens (gerade gerichteter äusserer Rand) untereinander ausmachen. Zeitlimit: eine Stunde.

Im Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere ist es Tradition, dass die besten vier Rekruten des Hufschmiedezuges an diesem Auszubildenden Vergleichswettkampf teilnehmen dürfen. Dieses Jahr waren dies Sdt Anderhalden, Sdt Bischof, Sdt Capaul und Sdt Friedli. Für diesen anspruchsvollen Wettkampf mussten sie sich intensiv vorbereiten und auch den einen oder anderen Ausgang dafür opfern.

Rangliste der Gesamtwertung - Individual

1. Rebecca Kessler, Lehrschmiede Giessen, 2'552 Punkte
2. Dominic Capaul, Swiss Army Team, 2'497 Punkte
3. Manuel Friedli, Swiss Army Team, 2'475 Punkte
4. Matthias Bischof, Swiss Army Team, 2'470 Punkte

5. Kai Wörtge, Lehrschmiede Giessen, 2'446 Punkte
7. Benjamin Anderhalden, Swiss Army Team, 2'395 Punkte

Rangliste der Gesamtwertung - Team

1. Swiss Army Team, 11'853 Punkte
2. Lehrschmiede Giessen 1, 9'500 Punkte
3. Lehrschmiede Giessen 1, 9'279 Punkte
4. Deutschland 1, 6'632 Punkte
5. Lehrschmiede Leipzig, 4'719 Punkte

 

Für Fragen zu dieser Seite: Kommunikation Heer
Zuletzt aktualisiert am: 14.01.2009
Das Emblem des Heeres
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