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Heer

Stabsübung MIKADO

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Armee und Kantone übten die Raumsicherung

Diese Woche hat die Armee die Mechanismen des Armeeauftrags "Raumsicherung" geübt. In der Stabsübung MIKADO in Moudon hatte die Territorialregion 1 unter Divisionär Jean-François Corminboeuf verschiedenste subsidiäre Einsätze zugunsten der Kantone der Westschweiz zu planen. Übungsleiter war der Kommandant des Heeres, Korpskommandant Dominique Andrey. Im Vordergrund der Übung stand die Zusammenarbeit zwischen der Territorialregion und den kantonalen Behörden.

Der Gegner - militante Gruppen und Extremisten - ist nicht militärisch organisiert. Es herrscht eine grosse Gewaltbereitschaft. Die gefährlichsten möglichen Entwicklungen: schwerer Terrorismus; Blockaden; Unterbrechung der Verkehrsachsen; Anschläge auf Infrastruktureinrichtungen; Lähmung der Behörden und Sicherheitskräfte durch indirekte Kriegsführung.

Eine solche Lage liegt vom Dienstag, 25.11.2008 bis Donnerstag, 27.11.08 in der Westschweiz vor - rein hypothetisch und nur in der Übungsanlage. Die betroffenen Kantone sowie das Grenzwachtkorps stellen an die.

Für die Westschweiz wurde dafür für die Zeit von Dienstag, 25. November bis Donnerstag, 27. November 2008 eine fiktive Lage simuliert. Die ordentlichen zivilen Behörden und Sicherheitskräfte konnten die extrem instabile und von Gewalttätigkeiten geprägte Lage in der Westschweiz nicht mehr bewältigen. Deshalb waren die betroffenen Kantone, die SBB, die Swisscom und das Grenzwachtkorps gezwungen, an die Territorialregion 1 zahlreiche Hilfsbegehren zu stellen. Sie betrafen etwa subsidiäre Einsätze für Bewachung und Überwachung, aber auch Aufträge für eine Notwasserversorgung, für Rettungseinsätze oder zum Bau von Notbrücken.

In der Übung ging es für die militärischen Stäbe darum, die Einsätze von Armee und zivilen Sicherheitsorganisationen aufeinander abzustimmen. Die Planung der Einsätze, die Aufgabenaufteilung zwischen Zivilen und der Armee und die entsprechenden Prozessabläufe sollen trainiert werden.

An einer abschliessenden Medienkonferenz in Moudon unterstrich Korpskommandant Dominique Andrey, Kommandant Heer, die Bedeutung solcher Übungen, "damit sich die zivilen und militärischen Partner kennenlernen und bereit sind, im Krisenfall effizient zusammenzuarbeiten". Divisionär Jean-François Corminboeuf hob hervor "dass die Armee perfekt ausgebildet und ausgerüstet ist, um die zivilen Behörden im Sicherheitsbereich kompetent zu unterstützen".

Und der Neuenburger Sicherheitsdirektor, Regierungsrat Jean Studer, gratulierte stellvertretend für seine Amtskollegen der anderen Westschweizer Kantone der Territorialregion 1 "für die ausgezeichnete Organisation, die es erlaubt, die Hilfsbegehren der Kantone rasch und kompetent zu beantworten".

 

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Zuletzt aktualisiert am: 14.01.2009
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