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Heer

Winterwettkämpfe der Armee

Snowboarder an WiWA (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Skifahrer an WiWA (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Langläufer Finish an WiWA (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Schneeschuhlaufen an WiWA (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster

WiWA 2009: Winterwettkämpfe der Armee in Andermatt

Die Landesverteidigung habe natürlich Priorität, doch "der Sport ist die schönste Nebensache", sagte Ueli Maurer nach seinem Antritt als neuer Chef des VBS. Den besten Beweis dafür, dass der Bundesrat mit seiner Aussage richtig liegt, lieferten am 27. und 28. Februar 2009 die rund 530 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Winterwettkämpfe der Armee in Andermatt.

Mit einem gesunden Ehrgeiz und einer bemerkenswerten Leistungsbereitschaft legten sie sich während den beiden Wettkampftagen voll ins Zeug. Ob junger Rekrut oder ehemaliger Armeeangehöriger in der Kategorie Open – alle versuchten, das Optimum aus ihren Möglichkeiten zu holen. Um die entscheidenden Meter beziehungsweise Sekunden wurde in den Sparten Ski, Snowboard (beide Riesenslalom), Langlauf, polysportive Stafette und Ski-Alpinismus gekämpft. Zusätzlich fand in Altdorf ein Pistolenschiessen statt.

Die positive Wettkampfeinstellung der Teilnehmer erfreute auch den Wettkampfkommandanten Oberst i Gst Beat Schori: "Wir haben hervorragende Wettkämpfe erlebt. Die Besten haben Sport auf Spitzenniveau gezeigt. Klar ist das Leistungsgefälle zum Teil gross, doch letztlich kommt Mitmachen vor dem Rang". Beat Schori wertete den tadellosen Einsatz der Wettkämpfer auch als Dankeschön an seine Truppe, denn gemäss seinen Aussagen hat die "Wettkampforganisation reibungslos funktioniert."

Dies liegt nicht zuletzt auch an den Einrichtungen in Andermatt und am eingespielten Team um Wettkampfleiter Markus Regli. Sie sind seit Jahren Garant dafür, dass nebst den Teilnehmern auch die Diensttruppe, die sich um die Organisation der Winterwettkämpfe kümmert, jeweils beste Voraussetzungen für ihre Arbeit vorfindet. Andermatt sei auch ein optimaler Austragungsort, "weil wir hier mit einer hohen Schneesicherheit rechnen können", erklärte Beat Schori. Zudem seien die örtlichen Behörden der Armee gegenüber wohlgesinnt. Schori: "Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben."

Wie verwurzelt die Winterwettkämpfe mit der Region sind, veranschaulichte am besten das Beispiel von Josef Dittli. Der Urner Regierungsrat stattete dem Anlass nicht nur einen Besuch ab, sondern nahm gleich selber aktiv mit der Offiziersgesellschaft Uri an der Stafette teil. Das Teilnehmerfeld wartete mit weiteren prominenten Gesichtern auf, die mit gutem Beispiel vorangingen. So liess es sich beispielsweise Divisionär Markus Gygax, seines Zeichens neuer Chef der Schweizer Luftwaffe, nicht nehmen, die Stafette mit dem Startschuss zu lancieren, um wenige Augenblicke später selber auf die Langlauf-Latten zu steigen und ins Renngeschehen einzugreifen.

Mit insgesamt rund 530 Männern und Frauen gingen mehr Wettkämpfer an den Start als noch im letzten Jahr (465 Teilnehmer). Dies freute Beat Schori: "Es ist eine Aufwärtstendenz feststellbar". Der Wettkampfkommandant ist sich sicher, dass dem Sport im Militär auch in Zukunft eine wichtige Rolle zukommt. Seine Aussage stützt er nicht zuletzt auf die Wahl von André Blattmann zum neuen Chef der Armee. "Er ist ausserordentlich aufgeschlossen gegenüber der körperlichen Betätigung in der Armee. Ein Verfechter des Armeesports."

Die nächsten Armeemeisterschaften und damit die Gelegenheit zum sportlichen Kräftemessen lassen nicht lange auf sich warten. Ende August findet in Wangen an der Aare das Pendant zu den Winterwettkämpfen statt: die Sommer-Armeemeisterschaft (SAM).

 

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Zuletzt aktualisiert am: 04.01.2010
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Resultate

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