Seit geraumer Zeit laden die Abteilungs- und Bataillonskommandanten der Schweizer Armee Angehörige und Arbeitgeber ihrer Milizkader für einen Tag in den Wiederholungskurs ein. Am 25. August tat dies der Kommandant des Panzerbataillons 12, Oberstleutnant Frank Waser, auf der Wichlenalp im Kanton Glarus – über 40 Gäste folgten seiner Einladung.
Arbeitgeber und Angehörige bei den Armeekadern
Ziel dieser Anlässe ist einerseits, den Angehörigen und Arbeitgebern zu zeigen, was die Milizarmee tatsächlich zu leisten imstande ist. Diese Leistungen liegen – das erstaunt kaum - weit über dem Niveau, das gewisse Kreise bejammern.
Andererseits geht es darum, den Gästen den Mehrwert der militärischen Führungstätigkeit auch für die zivile Kadertätigkeit aufzuzeigen. Dies gelang auf der Wichlenalp den Kadern und Soldaten der Panzergrenadierkompanie 12/4 und der Panzerkompanie 12/3 mit motivierter Arbeit und guten Übungen ausgezeichnet.
Brigadier Daniel Berger, Kommandant der Panzerbrigade 1, erklärte den Gästen die Armeeorganisation und den militärischen Führungsrhythmus. Und er hob die Stärken des Milizsystems hervor: Das Mitdenken von Menschen, die ihre Erfahrungen aus dem Zivilleben in die Armee einbringen!
Mitunter ist allerdings von den jungen Milizkadern ein rechtes Mass an Motivationskraft verlangt – etwa wenn sie 337 Panzergrenadieren erklären, weshalb für einen ganzen dreiwöchigen „Schiess-WK“ gerade mal 130 Handgranaten zur Verfügung stehen.




