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Heer

Pensioniertenanlass Panzer / Artillerie 2011

07.07.2011

Der Pensioniertentag des ehemaligen Berufskaders Panzer und Artillerie fand am 4. und 5. Juli 2011 in Thun statt. Wiederum folgten erfreulicherweise über 90 ehemalige Mitarbeiter der Einladung.

Am Abend vor dem Pensioniertentag fand der Kulturabend statt. Dabei wurde die dreischiffige Basilika Amsoldingen oberhalb von Thun besichtigt. Die Basilika wurde um das Jahr 980 erbaut und gehört zu einer Gruppe von 12 Kirchen, welche vor eintausend Jahren rund um den Thunersee gebaut wurden. Nach der Führung durch die Basilika folgte ein Orgelkonzert, welches mit einem Alphornduett endete. Der Ausklang des Abends bildete das Abendessen im Gasthof Hohlinden hoch über Thun.

Pflege der Kameradschaft

Sicht auf die Basilika (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Die Basilika in Amsoldingen

In seiner Begrüssung betonte der Kommandant des Lehrverbandes Panzer und Artillerie, Brigadier Leuenberger, dass das erste Ziel des heutigen Tages die Pflege der Kameradschaft sei. Im anschliessenden Referat wurde über einige Neuigkeiten in den Bereichen Organisation Lehrverband und Weiterentwicklung der Armee sowie über laufende Projekte informiert. Auf besonderes Interesse stiess dabei die Ankündigung, dass die zukünftigen Kader nach der siebten Rekrutenschulwoche in einer ersten Phase weiterhin bei der Schule bleiben und die Fachgrundausbildung absolvieren. In einer zweiten Phase folgt dann die Führungsausbildung unter dem Kommando der folgenden Schule. Weiter wurde über die Tatsache orientiert, dass mit der Standartenabgabe am 22. Juni 2011 die Schweizerische Festungsartillerie der Geschichte angehört. In diesem Zusammenhang wird erwähnt, dass sämtliche Ausbildungsunterlagen archiviert werden und somit weiterhin zur Verfügung stehen.

 

Eine Sammlung ist kein Museum

Divisionär Müller a.D. gibt im Anschluss als Stiftungsratspräsident der Stiftung Historisches Material der Schweizer Armee in seinem Referat einen Überblick über die Tätigkeits¬bereiche der Stiftung. Der Leistungsauftrag, nämlich das Militärmaterial als Kulturgut der Schweiz zu wahren, ist bereits im Militärgesetz festgelegt. Die Stiftung verfügt derzeit über 20 engagierte Mitarbeiter, deren momentanes Hauptaugenmerk der systematischen Sammlung des Materials gilt. Dies unterscheidet sich grundlegend zu einem Museum, wo es in erster Linie darum geht, ein spezifisches Thema auszustellen. Die Sammlung steht interessierten Personenkreisen offen; so werden derzeit jährlich rund 100 Führungen mit über sechstausend Besuchern durchgeführt. Im Anschluss an die Ausführungen wird ein Teil der Sammlung in drei verschiedenen Themenposten besichtigt (historische Bekleidung, Panzer und Artillerie). Bei der Führung durch die Sammlung fiel dem Einen oder Anderen Teilnehmer eine Anekdote ein. Mit dem Schlussfoto endete der Pensioniertentag 2011. Im Jahr 2012 findet der Pensioniertentag am 2.und 3. Juli statt.

 

Besichtigung der historischen Panzer (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Besichtigung der historischen Panzer

Gruppenbild der Teilnehmenden (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Gruppenbild der Teilnehmenden

Besichtigung der historischen Geschütze (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Besichtigung der historischen Geschütze

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Zuletzt aktualisiert am: 07.07.2011
Badge Lehrverband Panzer und Artillerie
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