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Heer

Militärhufschmied

Ein Beruf mit Tradition

Das Beschlagen von Pferden führt zurück bis ins frühe Mittelalter. Das Hufeisen hat zu dieser Zeit oft über Erfolg oder Misserfolg bei Schlachten entschieden. Das Heer mit sauber beschlagenen Pferden war länger einsatzbereit und hatte den entscheidenden Vorteil, sich nicht mit abgenutzten Hufen und Ausgleiten der Pferde auf glattem Untergrund beschäftigen zu müssen. Die Handwerkskunst der Hufschmiede ist seitdem gefragt – auch in der Armee.
Der Ursprung des schweizerischen Militärhufbeschlags fällt in die Zeit der Organisation des Heerestrosse für die Kriegszüge der alten Eidgenossen. Allerdings bestand zur damaligen Zeit kein besonderes Korps von Militärhufschmieden. Wie die Angehörigen aller Zünfte, übten auch die Hufschmiede im Heere ihr Handwerk bei Bedarf aus. Seit dem Jahre 1887 erhalten die Militärhufschmiede Ihre Spezialausbildung. Zuerst wurde diese auf dem Waffenplatz in Thun und anschliessend im Sand vermittelt.

 

Hufschmied bei der Arbeit (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Hufschmied bei der Arbeit
Die Entstehung eines Hufeisens Schritt für Schritt (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Die Entstehung eines Hufeisens Schritt für Schritt
Anpassen des Hufeisens (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Anpassen des Hufeisens
Pferdebeschlag während dem WK (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Pferdebeschlag während dem WK

Ideales Zusammenspiel von Lehre und Rekrutenschule

Angehende Rekruten, die eine zivile Ausbildung als „Hufschmiedin EFZ / Hufschmied EFZ“ absolvieren, werden provisorisch als Hufschmied ausgehoben und zu einem Eignungstest aufgeboten. Wer diesen praktischen und theoretischen Test erfolgreich besteht, erhält die Möglichkeit einen dreiwöchigen Kurs für angehende Hufschmied Rekruten im Kompetenzzentrum zu absolvieren. Anschliessend kann er in der Vet D & A Tiere RS die Funktion „Militärhufschmied“ erlernen.

 

Vielseitige Ausbildung

Während der Rekrutenschule als Hufschmied erhalten Sie nebst der militärischen Grundausbildung und einer fundierten Ausbildung im Fachdienst, dazu gehört noch den Reitunterricht und Unterricht in Pferdekunde. Einige Schwerpunktthemen sind zum Beispiel:

  • Schmieden von Falz- und Stempelhufeisen
  • Schmieden von Spezial- und orthopädischen Hufeisen
  • Beschlagen von Pferden und Maultieren
  • Beschlagen mit Spezial- und orthopädischen Hufeisen
  • Pferde-, Werkzeug- und Materialkenntnisse
  • Theoretische Grundkenntnisse in Pferdekunde (Anatomie, Ethik, Haltung..)


Am Ende der RS erhalten Sie vom Chef Schmiede der Armee einen Fähigkeitsausweis, der Ihnen auch in der zivilen beruflichen Karriere als eine wertvolle Referenz dient.

 

Mehr und mehr wird auch der Kontakt zwischen Hufschmieden verschiedener Länder gefördert. Deshalb wird diese Ausbildung, die in der Armee vermittelt wird, in Europa durch die EFFA (European Federation of Farrier Association) anerkannt.

 

Interessiert?

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Für Fragen zu dieser Seite: Kompetenzzentrum Veterinärdienst und Armeetiere
Zuletzt aktualisiert am: 14.07.2011
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Kontakt

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CH-3000 Bern 22

Tel +41 (0)31 850 02 00
Fax +41 (0)31 850 02 30
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