Die WK-Spiele der Schweizer Militärmusik haben unbekannte Marschmusik-kompositionen für eine CD-Reihe neu eingespielt. Ziel ist es, das Kulturgut des Marsches zu erhalten und einem breiteren Publikum bekannt zu machen.
Grosses haben sich Robert Grob, ehemaliger Kommandant der Schweizer Militärmusik, und der Musikproduzent Theo Fuog Ende 2007 vorgenommen: alte und unbekannte Schweizer Märsche vor dem Vergessen zu retten. Mit Unterstützung der WK-Spiele der Schweizer Militärmusik wurde die Idee umgesetzt.
Auf der ersten CD der Reihe "Schweizer Märsche" haben die Initianten Robert Grob und Theo Fuog unbekannte Märsche bekannter Komponisten, aber auch Märsche junger Komponisten festgehalten. Die Schweizer Militärmusik nimmt damit ihre Verantwortung gegenüber dem Kulturgut des Marsches wahr.
Breites Spektrum
Das Kompetenzzentrum Militärmusik war bestrebt, für die CD-Produktion Stücke und Komponisten aus allen Landesteilen zu berücksichtigen. Teils mit grossem Aufwand wurden historische Märsche aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts für moderne Blasorchester oder Brass Bands arrangiert, wie zum Beispiel „Schweizerische Waffenehre“ von Anton Pauker oder der „Schultheiss von Steiger-Marsch“, ein nur wenig gespieltes Werk von Stephan Jaeggi (1903–1957). Die Sammlung alter, fast vergessener Märsche wird ergänzt durch Stücke junger Schweizer Komponisten. So sind auf der CD auch Märsche der Spielführer Stéphane Terrin (1985) und Charlie Schmid (1982) zu hören.
Weil die Schatzkiste der Schweizer Marschmusik mit vielen Perlen gefüllt ist, reicht eine CD nicht aus, um das ganze musikalische Spektrum aufzuzeigen. Deshalb wird die CD-Reihe "Schweizer Märsche“ in den nächsten Jahren fortgesetzt.
Schweizer Märsche neu entdeckt


