Das Konzept der Spitzensportförderung zielt darauf hin, den Spitzensport optimal mit der gesamten militärischen Dienstpflicht zu kombinieren. Die Armee unterstützt Spitzensportler/innen mit internationalen Zielsetzungen mittels drei Fördergefässen:
- Spitzensport-RS;
- Olympia/WM Wiederholungskurse;
- Zeitmilitär Spitzensportlerstellen.
Alle Fördermöglichkeiten sind auch für Frauen (freiwillig) offen.
1999 wurde durch alt Bundesrat Adolf Ogi der erste Spitzensportlehrgang eingeführt. Mit der Armee XXI erfolgte 2004 die Weiterentwicklung zur Spitzensportrekrutenschule.
Die RS dauert 18 Wochen. Die ersten 5 Wochen erfolgen in Lyss für die militärische Grundausbildung. Die 13 Wochen Funktionsausbildung zum Sportsoldat finden anschliessend in Magglingen statt. Sie beinhalten primär die persönliche individuelle Sportausbildung.
Mit mehrwöchigen Wiederholungskursen (Olympia/WM WK) werden den Athletinnen und Athleten weitere Trainingsmöglichkeiten jährlich anerboten.
Seit Juni 2010 unterstützt die Armee zudem 18 Zeitmilitär Spitzensportlerstellen mit einer 50% Anstellung.

