Dario Cologna ist gelungen, was bisher noch niemand zu Stande brachte: der Zeitmilitär-Spitzensportler gewann zum dritten Mal die Tour de Ski. Dank diesem grandiosen Sieg führt er nun auch den Gesamtweltcup im Langlauf an. Aber auch im Bob, im Skicross und im Biathlon feierten unsere Sportsoldaten Erfolge.
An der Tour des Ski gelang Dario Cologna das Unglaubliche: er gewann den Wettkampf zum dritten Mal. Nach den acht vorangegangenen Tour-Rennen konnte er mit einem komfortablen Vorsprung von 1:22 Minuten in die Schlussprüfung starten. Dadurch konnte Cologna beim 500 m hohen Anstieg auf die Alpe Cermis mit den letzten Kräften etwas haushälterischer umgehen. Schliesslich siegte er dennoch überlegen mit 1:02 Minuten vor dem Zweitplazierten.
Nicht nach seinen Vorstellungen verlief der Mehretappen-Wettkampf für Zeitmilitär Curdin Perl. Er musste sich am Schluss mit dem sicher auch für ihn enttäuschenden 35. Platz begnügen.
Bob: Zeitmilitär Hanne Schenk gewinnt mit Pilotin Fabienne Meyer EM-Bronze
Einmal mehr konnte das Team Meyer/Schenk zeigen, dass es in dieser Saison einen weiteren Schritt Richtung Weltspitze gemacht hat. Mit einem tollen dritten Platz an der Europameisterschaft in Altenberg (GER) konnten Hanne Schenk und Fabienne Meyer ihre Topform am Wettkampf abrufen. Gespannt dürfen wir auf die weiteren Rennen blicken: Am 27. Januar startet das Zweierteam am Weltcuprennen in St. Moritz und am 17. und 18. Februar an der Weltmeisterschaft in Lake Placid.
Weltcup Skicross: Erster Weltcupsieg von Alex Fiva in St. Johann
Nachdem vor Weihnachten Alex Fiva bei der Doppel-Veranstaltung im italienischen Innichen einen 12. und einen 3. Rang erreichte, konnte der Absolvent der Spitzensport-RS 1/11 beim Rennen in St. Johann (AUT) seinen ersten Weltcup-Sieg feiern.
Biathlon: Benjamin Weger überzeugt beim 10-Kilometer-Sprint
Beim Biathlon-Weltcuprennen im deutschen Oberhof konnte Zeitmilitär Benjamin Weger an seinem ersten Solo-Einsatz in diesem Jahr überzeugen. Beim 10-Kilometer-Sprint erreichte er den guten 15. Rang. Etwas weniger erfreulich verlief das Massenstart-Rennen über 15 km: Wegen fünf Schiessfehlern und der daraus resultierenden Strafrunden musste er einen Rückstand von 2: 22 Minuten verbuchen. Am Ende reichte es zum 25. Schlussrang.


