Die Aufgaben der Instandhaltungsschulen reichen von der Diagnose, Instandsetzung und Wartung von elektronischer Ausrüstungen, Radaranlagen und Flab Systemen über Mo-torfahrzeuge, Geräte der Genie und Rettungstruppen bis hin zu den gepanzerten Rad- und Raupenfahrzeuge. Damit diese Fahrzeuge und Geräte einsatzbereit sind und der Bediener stets über eine ausreichende Anzahl verfügen kann, sorgen Mechaniker und Diagnostiker für die Funktionstüchtigkeit.
Seit dem 12. Oktober 2007 ist die gesamte Instandhaltungsausbildung in der Schweizer Armee (exkl Fliegertruppen) unter ein Kommando gestellt worden. Dieses Kommando ist eines der vielfältigsten und anspruchvollsten Ausbildungsstätten der Schweizer Armee. Es werden 36 verschiedene Truppenhandwerkerkategorien und - wie in Rekrutenschulen üblich - zusätzlich Büroordonanzen, Truppenbuchhalter, Truppenköche und Betriebssoldaten ausgebildet.
Die zunehmend anspruchsvolle Technologie erfordert von den Angehörigen der Instandhaltung viel Fachwissen und Fachkönnen. Deshalb werden für die Ausbildung bei der Instandhaltung nur Leute mit erfolgreich abgeschlossener Lehre rekrutiert.
Die Ausbildung findet an vier verschiedenen Standorten statt: auf dem Waffenplatz Thun die Ausbildungsanlage Kleine Allmend für Radfahrzeuge, die Ausbildungsanlage Zollhaus für die Raupenfahrzeuge sowie Teile der Ausbildungsanlage Polygon für die Waffenmechaniker sowie der Waffenplatz Lyss für die Ausbildung der Elektronikmechaniker.
Die komplexen Systeme und Geräte erfordern von den Truppenhandwerkern eine fortwährende Weiterausbildung. Um auch diese Bedürfnisse abzudecken, finden pro Jahr neben den drei RS-Starts gegen 100 unterschiedliche, auf das ganze Jahr verteilte Fach-, Umschulungs-, Einführungs- und Weiterbildungskurse für die Truppenhandwerkerunteroffiziere und Truppenhandwerker der Formationen. Diese dauern je nach System und Zielsetzung von drei Tagen bis zu drei Wochen und dienen dem Erhalt der Fachkompetenz.


