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News
Aktuelles aus der Geb Inf Br 12
Brigaderapport im Zeichen des Übergangs
Zürich/Chur, 10. Februar 2012 – Zum ersten Mal hat die 2004 gegründete und in Chur domizilierte Gebirgsinfanteriebrigade 12 ihren alljährlichen Brigaderapport nicht im Kanton Graubünden abgehalten. Stattdessen trafen sich die 850 Offiziere und Gäste der Gebirgsinfanteriebrigade 12 heute im Opernhaus Zürich. Der Jahresrapport stand ganz im Zeichen des Übergangs des Brigadekommandos.
Mit ihrem Abstecher nach Zürich ist die Gebirgsinfanteriebrigade 12 (Geb Inf Br 12) speziell ins 2012 gestartet. Dies zeigte sich schon zu Beginn des Brigaderapports im Opernhaus Zürich, wurde doch vor dem Einmarsch der Fahnen der Sechseläuten-Marsch intoniert. Und das vom Schützenspiel der Stadtzunft Zürich, das in ehrwürdigen Uniformen an seine Wurzeln im Gebirgsschützenbataillon 6 erinnerte – an das Zürcher „Kaiserbataillon“, das heute zur Geb Inf Br 12 gehört. Der Brigaderapport der Gebirgler fand somit zum ersten Mal im Flachland statt und dies gleich im Herzen von Zürich. 850 Offiziere und Gäste der Geb Inf Br 12 nahmen am Anlass teil. Sie erlebten einen Jahresrapport, der ganz im Zeichen des Übergangs des Brigadekommandos stand. Auf den 1. Januar 2012 hatte Brigadier Franz Nager das Kommando der Geb Inf Br 12 von Divisionär Aldo C. Schellenberg übernommen, der zum Chef Armeestab ernannt wurde.
Ehrenmedaille für Divisionär Aldo C. Schellenberg
In seinem Rückblick bekräftigte Divisionär Aldo C. Schellenberg die Milizarmee auf Basis der allgemeinen Wehrpflicht. Nur eine Milizarmee profitiere von den beruflichen Fähigkeiten und Erfahrungen ihrer Soldaten. Ausserdem sei sie effizient und kostengünstig. „Ich will keine von der Gesellschaft losgelöste Berufsarmee mit eigener Kultur und eigenem Selbstverständnis. Lieber murrende, unfreiwillige Soldaten, die dafür sorgen, dass die Armee unser Volk repräsentativ vertritt und mit gesundem Menschenverstand handelt.“ Als Dank für sein Engagement wurde Divisionär Aldo C. Schellenberg als erst dritte Person überhaupt mit der Ehrenmedaille der Brigade ausgezeichnet.
Jahr des neuen Kommandanten hat rasant begonnen
Für seinen Nachfolger und neuen Kommandanten der Geb Inf Br 12, Brigadier Franz Nager, begann das neue Jahr rasant. Mit einem Truppenbesuch beim „Schütze Sächsi“, das bereits am 2. Januar in den WK einrückte, in dem es unter anderem die Organisation der Skirennen in Adelboden und Wengen unterstützte. In seiner Ansprache appellierte Brigadier Nager an die Kader, dem Motto der Geb Inf Br 12 „In der Sache klar und konsequent, mit den Menschen verantwortungsvoll und anständig“ nachzuleben. Im laufenden Jahr will sich Brigadier Franz Nager auf die Schwerpunkte Ausbildung und Übungen, aber auch Personelles und Logistik konzentrieren. Mit vielen herausfordernden Übungen soll der Verband trainiert werden, denn: „Für das Können gibt es nur einen Beweis, das Tun“.
Regierungsrat Mario Fehr freut sich auf Truppenbesuche
Wie gewohnt waren auch Exponenten aus der Wirtschaft und Politik prominent am Rapport vertreten. Während sich die Bündner Regierungsratspräsidentin Barbara Janom Steiner für einmal in der Zuschauerrolle befand, überbrachte Regierungsrat Mario Fehr die Grussbotschaft der Zürcher Regierung. Der Dienst in den Bergen und die dabei erworbene Weitsicht seien offensichtlich eine gute Grundlage für eine spätere Berufung nach Bern, meinte der Vorsteher der Sicherheitsdirektion mit Blick auf die Ernennung von Divisionär Aldo C. Schellenberg zum Chef Armeestab. Daneben erwähnte er seinen Truppenbesuch beim Gebirgsschützenbataillon 6 im letzten Jahr. Der respektvolle Umgang der Menschen sei ihm dabei speziell aufgefallen, weshalb er sich auf weitere Truppenbesuche in diesem Jahr besonders freue.
Überraschende Parallelen von musikalischer und militärischer Führung
Zum Abschluss zog Graziella Contratto, Dirigentin und Leiterin Fachbereich Musik an der Hochschule der Künste Bern, den Bogen zwischen dem Militär und dem Opernhaus. In ihrem anschaulichen Vortrag „Virtuosität in der Führung“ zeigte sie auf, wie sich die Funktion des Dirigenten im Laufe der Geschichte veränderte. Mit Hilfe von Videoaufnahmen verschiedener Dirigenten zog sie überraschende Parallelen zur militärischen Führung. Ihr Fazit: Sowohl im musikalischen als auch im militärischen Kontext ist es wichtig, eine Sache klar und konsequent zu vertreten, wobei eine gewisse spielerische Leichtigkeit durchaus ihren Platz haben darf.

- Brigadier Nager und KKdt Andrey, der Kdt Heer.
Neue Funktion für den Kdt Geb Inf Br 12
Der Bundesrat hat Brigadier Aldo C. Schellenberg unter Beförderung zum Divisionär zum Chef Armeestab ernannt. Der jetzige Kommandant der Gebirgsinfanteriebrigade 12 (Geb Inf Br 12) wird seine neue Funktion per 1. Januar 2012 übernehmen.
Die Schweizer Festungsartillerie ist Geschichte
Chur / Altdorf, 23. Juni 2011 – Mit der gestrigen Standartenabgabe der Festungsartillerieabteilung 13 (Fest Art Abt 13) wird ein historisch geprägtes Kapitel in der Schweizer Geschichte geschlossen. Die Armee stellt die noch verbleibenden Bisonbatterien und Festungsminenwerfer ausser Dienst. Diesen Entscheid hat der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) Ende Mai gefällt. Das öffentliche Interesse am letzten Wiederholungskurs der Fest Art Abt 13 war sehr gross. Über 200 Personen besuchten während der letzten WK-Tage noch einmal eine der Festungen oberhalb Airolo.
Fest Art Abt 13 wird aufgelöst
Die Armee stellt die noch verbliebenen Bisonbatterien und Festungsartillerie ausser Dienst. Der Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat den Bundesrat an der Sitzung vom 25. Mai über diesen Entscheid informiert. Damit setzt Bundesrat Ueli Maurer einen Aspekt der Weiterentwicklung der Armee um, der im Sicherheitspolitischen Bericht 2010 konkret genannt ist. Bestehende moderne permanente Anlagen, welche für militärische Führungsaufgaben nötig sind, sind nicht betroffen.
Neuer Kdt Geb Inf Bat 85
Per 1. April übernimmt Oberstleutnant im Generalstab Peter Kamber das Kommando des Gebirgsinfanteriebataillons 85. Der 41-jährige Bündner, der mit seiner Familie in Chur wohnt und in Küblis als Sekundarlehrer arbeitet, betont die breite Unterstützung, die den Brückenschlag zwischen Schule und Militär ermöglicht.
Anfang Februar hat Peter Kamber, Lehrer der 3. Sekundarklasse in Küblis, die Fahne des Gebirgsinfanteriebataillons 85 (Geb Inf Bat 85) übernommen, ab 1. April ist der Oberstleutnant im Generalstab der neue Kommandant des Bataillons. Das Geb Inf Bat 85 zählt zur Gebirgsinfanteriebrigade 12 (Geb Inf Br 12), dem Eckpfeiler unserer Armee in der Südostschweiz, und es hat eine lange Geschichte. Schon 1876 war das Füsilierbataillon 85 vom Glarner Landrat gegründet worden. Mittlerweile gehören kantonale Einheiten aber der Vergangenheit an, die Soldaten und Kader des 2008 aus der Taufe gehobenen Geb Inf Bat 85 werden nicht mehr ausschliesslich aus Glarnern rekrutiert.
Durch das neue Kommando ist Peter Kamber noch stärker militärisch ausgelastet als bisher. Doch er sagt: „Ich geniesse eine sehr grosse Unterstützung seitens der Schulbehörde und der Gemeinden.“ Ihm kommt also entgegen, dass im Prättigau eine positive Einstellung gegenüber der Schweizer Armee vorherrscht. Das macht den Brückenschlag zwischen Schule und Militär möglich, und Kamber betont mit Nachdruck, dass er sich von der Schule, von den Eltern und allgemein von der Bevölkerung sehr unterstützt und getragen fühle.
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Brigaderapport 2011
Am Freitag 18. Februar hat erstmals Brigadier Aldo Schellenberg durch den Jahresrapport der Gebirgsinfanteriebrigade 12 geführt. Dabei sprach er im Forum im Ried in Landquart zu den Kadern, zu Gästen aus Politik und Wirtschaft - und zu hochrangigen Militärs.
Neben dem Chef der Armee, KKdt André Blattmann, waren auch alle Bündner Sterneträger anwesend: Divisionär Fritz Lier (Kdt Stv Heer), Divisionär Marco Cantieni (Kdt Ter Reg 3), Brigadier Lucas Caduff (Kdt LVb Inf) und Brigadier Peter Soller (SC CdA).
Lesen Sie hier mehr zum Br Rap 2011.
Bloss mit zwei Bataillonen in Graubünden
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Bündner Zweitagesmarsch 2010: Das Interview mit dem Marsch Kdt
An der 49. Ausgabe des Bündner Zweitagesmarsches nahmen rund 300 Teilnehmer aus unterschiedlichen Nationen teil. Trotz strömendem Regen zog das OK, die Bündner Offizierstgesellschaft, und im Speziellen der Marsch Kdt, Oberstlt Markus Fankhauser, eine positive Bilanz. Sdt Stefan Dobler traf ihn zum Interview.
Laden Sie hier das Interview mit Marsch Kdt Oberstlt Markus Fankhauser herunter.
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