Brigade Rapport
Brigadier Daniel Keller lud am Freitag, 27. Januar 2012 in der Schachenhalle in Aarau zum Rapport der Brigade ein. Es war ein kurzweiliger Rapport – zum ersten Mal wurden Brigadebotschaften konsequent über alle Sinne emotional verankert:
Empfangs-Apéro für die Ehrengäste aus Politik, Militär und dem persönlichen Umfeld des Brigadekommandanten in angeregter Diskussion vor Rapport-Start:
Über 800 Offiziere, höhere Unteroffiziere und geladene Gäste finden sich in der Schachenhalle Aarau zum Rapport ein:
Gastgeber und Brigadekommandant Brigadier Daniel Keller ist bereit für den Rapport und begrüsst den C Heer KKdt Dominique Andrey und Frau Landstatthalter Susanne Hochuli:
Der Rapport beginnt – Auftakt mit Schwingern, sie zeigen, wie "zäme sta und zäme ha" sowie Standards zu Erfolg führen:
Melden und Einmarsch der Feldzeichen:
Der Brigadekommandant blickt zurück auf das Dienstjahr 2011 – zuerst am Rednerpult, dann aktiv auf einer überdimensionalen Eckwertkarte und zum Schluss via Brigadevideo:
Feierliche Kommandoübergabe in fünf Truppenkörpern:
Brigadier Daniel Keller zitiert aus dem Buch "The Black Swan" und erläutert an einem illustrativen Beispiel (Verdoppelung von Wassertropfen – wie lange geht es, bis die Halle voll ist?), wie schnell sich Situationen verändern können:
Nicht nur während der Pause, sondern auch zwischen den einzelnen Sequenzen überzeugte das Spiel der Militärmusik RS und sorgte für den musikalischen Rahmen:
C Komm der Infanteriebrigade 5 und professioneller Journalist, Oblt Florian Zutt, interviewte Frau Landstatthalter Susanne Hochuli in erfrischender Art und Weise – sie brachte als Vertreterin des Kanton Aaraus und als ehemalige Bio-Bäuerin dem Kommandanten Bio-Rüebli als Geschenk mit:
Die Rüebli übergab der Kommandant Oblt Philipp Zutt, Internet Of der Brigade und als Mitkonzepter des Rapports für alle Sinne diesmal in der Rolle des Kochs – Schritt für Schritt kamen passend zu den vier Botschaften für 2012 Zutaten in die Brigadesuppe (mehr dazu vgl. Beitrag Komm-Team Inf Br 5
):
): Unter der Leitung von Hptm Timon Forrer und Oblt Thomas Aeschi zeigt eine Gruppe der Inf Kp 20/3 1:1 auf eindrückliche Weise wie ein praktischer Zugführer-Rapport zum Thema Häuserkampf auszusehen hat:
Der Brigadekommandant ist mit seiner Suppe fertig, sie wird im extra dafür produzierten Becher mit Rezept drauf serviert, die vier Botschaften werden mit allen Sinnen gemeinsam verinnerlicht – die Anforderungen für 2012 gibt es übrigens auch mobil als iOf-App:
Abschluss mit Gebet des Asg, Dank und Abmelden sowie Ausmarsch der Feldzeichen – danach geht's zum Apéro riche, bestückt mit dem neuen Brigadesuppenbecher und voller Eindrücke, Emotionen und verinnerlichten Botschaften für ein positiven Dienstjahr 2012:


