Brigaderapport 2012
Von der Reserve- zur Kaderbrigade
Anlässlich des Jahresrapportes der Infanteriebrigade 7 in Basel wurden grenzüberschreitende Herausforderungen und Sicherheitsaspekte thematisiert. Der Kommandant Infanteriebrigade 7, Brigadier Martin Vögeli, hat dazu Staatssekretär Dr. Peter Maurer vom EDA und Gert-Johannes Hagemann, Kommandant der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim als Referenten eingeladen.

- Der Sprung von der Reserve- zur Kaderbrigade ist gelungen. Davon ist Brigadier Martin Vögeli überzeugt.
Jahresrapport in Basel
Rund 500 Offiziere und 200 Gäste aus der ganzen Deutschschweiz haben sich zu diesem Anlass engefunden. Das Grusswort der Regierung Basel-Stadt wurde durch Regierungsrat Hanspeter Gass, Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements, überbracht. Basel mit den Rheinhäfen, einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt, dem trinationalen Flughafen und der grössten Gemeinschaftszollanlage ist für die Schweiz ein wichtiges Tor zur Welt. Die besondere Lage am Dreiländereck erfordere eine länderübergreifende Zusammenarbeit auch in der Sicherheitspolitik, stellt Regierungsrat Gass in seinem Grusswort an die Gäste und Offiziere fest.

- Regierungsrat Hanspeter Gass, Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements
Menschliche Sicherheit
Staatssekretär Dr. Peter Maurer vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten führte in seinem Referat über «Menschliche Sicherheit» aus, dass Sicherheit eine mehrdimensionale Angelegenheit sei. Die Schweiz spiele international eine beachtliche Rolle und stehe auch sicherheitspolitisch nicht am Rande, meinte der designierte Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz IKRK.

- Staatssekretär Dr. Peter Maurer. Er ist designierter Präsident des IKRK.
Grenzüberschreitende Sicherheit
Die militärische Sicht grenzüberschreitender Zusammenarbeit brachte Brigadegeneral Gert-Johannes Hagemann ein. Hagemann ist Kommandant der in Mülllheim stationierten deutsch-französischen Brigade. Die Brigade umfasst 5'900 Soldaten, davon sind 3'600 Deutsche und 2'300 Franzosen. Sie deckt das gesamte Aufgabenspektrum von EU- und NATO-Einsätzen ab. Aktuell sind rund 400 Angehörige der DEU/FRA Brig im Einsatz. Kontingente stehen in Afghanistan, im Sudan, in der Zentralafrikanischen Republik oder im Kosovo. Brigadegeneral Hagemann zeigte sich überzeugt, dass die Herausforderungen der Zukunft nur länderübergreifend gelöst werden können.

- Brigadegeneral Gert-Johannes Hagemann, Kommandeur der Deutsch-Französischen Brigade
Für die Zukunft gerüstet
Im Ausblick an seine Offiziere hält der Kommandant der Infanteriebrigade 7, Brigadier Martin Vögeli, fest, dass der Verband erfolgversprechend aufgestellt und für die Zukunft gerüstet ist. Für die Milizkader der Armee biete die Inf Br 7 interessante Konzepte und Ideen, aber auch flexibilisierte Dienstleistungsmöglichkeiten an.

- "Die Infanteriebrigade 7 ist erfolgversprechend aufgestellt!" sagte Brigadier Martin Vögeli am Schluss des Jahresrapportes 2012.
- Medienmitteilung
Publiziert am: 23.03.2012 | Grösse: 100 Kb | Typ: PDF
Impressionen vom Jahresrapport

- Rund 500 Offiziere und 200 Gäste haben sich im Musical-Theater Basel eingefunden.


- Links die 12 Fahnen und Standarten der Bataillone und Abteilungen, rechts das persönliche Fanion des Kommandanten.


- Brigadier Martin Vögeli verdankt das Referat von Hanspeter Gass, Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt.

- Worte des Dankes und ein Crest für Brigadegeneral Hagemann.

- Die beiden Referenten im Pausengespräch

- Oberst i Gst Werner Kübler, Kdt Stv Inf Br 7 2010-2011 wird verabschiedet.

- Gelebte Miliz: Grosser Auftritt für das Militärspiel Basel-Stadt. Die Musikanten haben extra für diesen Tag frei genommen.



