Die Ausgabe 2009 war hart. Der im Val d‘Abondance (Frankreich) gestartete Wettkampf, im Waadtländischen und Walliser Chablais durchgeführt, wurde von der Patrouille aus Estland gewonnen.
Sdt Vincent Duding
Swiss Raid Commando 09
Die EROK-DL Raiders konnten sich erst am 3. Tag, welcher v.a. mit taktischen Aufgaben gespickt war, vom restlichen Feld absetzen. Oberstlt iGst Samuel Crettol, G2 in der br bl 1 und Stabschef dieses gigantischen, über die Landesgrenzen bekannten Anlasses verrät uns sein Rezept für die gelungene Organisation des SRC 09. Bei der Suche nach einer Patrouille der brbl 1, potentielle Nachfolger der letztjährigen Siegermannschaft EM brigade blindée 1, sind wir auf der Startlinie nicht fündig geworden. Dafür haben wir unter den Organisatoren einen der Titelhalter angetroffen. Satbsadj Pierre Dénervaud hat die Seiten gewechselt und überwacht nun den « technischen » Teil des Raids. Interviews und Reaktionen von den wichtigsten Protagonisten der 18. Ausgabe des Swiss Raid Commandos.
Das Ende des SRC ?
War dies nun die letzte Austragung des SRC‘s ? Nach der Preisverleihung durch den CdA André Blattmann in Montreux, deutet vieles darauf hin. Auf Grund fehlender Finanzen will die Armee auf eine Weiterführung des SRC‘s verzichten. Die dort erörterten Erklärungsversuche wirkten auf die schweizerischen und ausländischen Raiders, welche soeben 36 Stunden ohne Schlaf an einem harten Wettkampf teilgenommen hatten, wie eine kalte Dusche ! Die Enttäuschung war denn auch den Raidern, während des Abschlussessens auf einem Schiff der CGN, anzumerken. 3 Tage zuvor hatte Bundesrat Ueli Maurer, anlässlich der Eröffnungszeremonie, betont wie wichtig dieser Anlass für das Ansehen unserer Armee im Ausland sei und in der SRC-Broschüre machte Korpskommandant André Blattmann noch auf die « win-win Situation » des SRC‘s aufmerksam.
150 Patrouillen am Start
600 Raiders
19 Nationen
3000 Soldaten im Einsatz für Logistik und Unterstützung
21 vorzeitige Aufgaben
Sieger: EROK-DL (Lettland)
Zweiter Rang: GREN MONT/CHAR Gren CP 20/2 (Schweiz)
Dritter Rang: Team Romboca Gren PM 1/2 (Schweiz)
Erste Patroullie der Pz Br 1: Gren Chars 17/4 (15. Rang)
www.src.ch
600 Raiders
19 Nationen
3000 Soldaten im Einsatz für Logistik und Unterstützung
21 vorzeitige Aufgaben
Sieger: EROK-DL (Lettland)
Zweiter Rang: GREN MONT/CHAR Gren CP 20/2 (Schweiz)
Dritter Rang: Team Romboca Gren PM 1/2 (Schweiz)
Erste Patroullie der Pz Br 1: Gren Chars 17/4 (15. Rang)
www.src.ch

Eine tolle 18. Austragung
Im Vergleich zu den vorangegangenen Austragungen wirken die Raiders bei der Ankunft in Aigle stark erschöpft. Die zusätzliche « technische » Phase auf Französischem Boden, ganz am Anfang des Wettbewerbs, hat ihre Spuren hinterlassen : « Nach 2007 wünschten sich die Raiders eine schwierigere Austragung », sagt Stabsadj Pierre Dénervaud, der Leiter der « technischen » Phase. « Probleme gab es bei der Menge der Posten bezogen auf die Anzahl der Raiders. Mehr als 40 Posten wurden zwischen Villeneuve und St-Maurice installiert. Leider wurden einige davon sehr wenig besucht. Der vorangegangene lange Marsch führte dazu, dass die, von der Ankunft in Aigle weit entfernten, Posten nicht den erhofften Zuspruch erhielten ». Er, Stabsadj Dénervaud, wäre gerne am diesjährigen SRC dabei gewesen : « Dieser Raid erinnert mich an die SRC‘s aus den 80er Jahren mit bis zu 130 km Marsch. Die diesjährige Austragung hätte zu meiner Mannschaft gepasst. Dies bedingt natürlich eine spezifische Vorbereitung. Viele Patrouillen haben vorzeitig aufgegeben weil sie den Strapazen nicht gewachsen waren ».
La patrouille Gren chars 17/4 brbl 1
Auf dem Kasernengelände von Sion entdecken wir ein paar Patrouillen der Pz Br 1. Die Patrouille 76 von Oberleutnant Olivia de Weck und die 99 des Wachtmeister Laurent Surchat, welche bereits Erfahrung aus der letztjährigen Austragung haben. Wir beschliessen den Fokus auf die sehr motivierten Raiders der Gren chars 17/4 zu halten : « Wir sind nicht für die Statistik angetreten », sagt Laurent Surchat. « Wir haben uns akribisch vorbereitet und uns bei Oberstleutnant André Pfister, Sieger 2007, genauestens über alle Details, wie z.B. der Packung, der Renntaktik und in der Auswahl der technischen Posten informiert ».
Nach den « physischen » und « technischen » Phasen, ein paar Stunden vor der « taktischen » Phase, treffen wir unsere Raiders wieder in Savatan, wo es darum geht so rasch wie möglich wieder zu Kräften zu kommen. Die Patrouille 99 hat inzwischen erfahren, dass sie, vor der Wahl der letzten Prüfung, zu den 20 Besten gehört : « Wir sind mit unserem Zwischenrag zufrieden zumal wir uns einiges für die « taktische » Prüfung vorgenommen haben », sagt Laurent Surchat. « Wir hoffen demzufolge unsere Klassierung zu konsolidieren, vielleicht sogar zu verbessern. Ich habe mich für die Aufgabe der « Geiselbefreiung » entschlossen. Dies ist der schwierigste Auftrag, also derjenige mit dem höchsten Punktekoeffizienten », ergänzt Laurent Surchat. Nach einer durchmarschierten Nacht treffen die Raiders Gren chars 17/4 im Warteraum, oberhalb von Corbeyrier, auf ihre Kontaktperson. Sie sind bereit es mit den Entführen aufzunehmen. Nachdem sie die Aufgaben verteilt haben, dringen sie in das Haus ein, sichern die Umgebung und kommen mit der Geisel wieder heraus. Auftrag erfüllt !
Nun geht es noch darum den Austrittspunkt zu finden um endlich mit dem Super Puma nach Aigle zurückzukehren. Die Patrouille 99 mit Wachtmeister Laurent Surchat (27), Oberwachtmeister Bertrand lauenberger (26), Hauptfeldweibel Julien Brunizholz (26) und Soldat Lucien Kolly (26) sind glücklich über den erzielten Erfolg. Trotzdem : « Wir haben einen Mann in einem Schusswechsel mit dem Gegner bei der letzten Aufgabe verloren. Dies hat uns Punkte und vielleicht einen Rang unter den 5 Besten gekoste », lautet die erste Analyse von Laurent Surchat.
Nach den « physischen » und « technischen » Phasen, ein paar Stunden vor der « taktischen » Phase, treffen wir unsere Raiders wieder in Savatan, wo es darum geht so rasch wie möglich wieder zu Kräften zu kommen. Die Patrouille 99 hat inzwischen erfahren, dass sie, vor der Wahl der letzten Prüfung, zu den 20 Besten gehört : « Wir sind mit unserem Zwischenrag zufrieden zumal wir uns einiges für die « taktische » Prüfung vorgenommen haben », sagt Laurent Surchat. « Wir hoffen demzufolge unsere Klassierung zu konsolidieren, vielleicht sogar zu verbessern. Ich habe mich für die Aufgabe der « Geiselbefreiung » entschlossen. Dies ist der schwierigste Auftrag, also derjenige mit dem höchsten Punktekoeffizienten », ergänzt Laurent Surchat. Nach einer durchmarschierten Nacht treffen die Raiders Gren chars 17/4 im Warteraum, oberhalb von Corbeyrier, auf ihre Kontaktperson. Sie sind bereit es mit den Entführen aufzunehmen. Nachdem sie die Aufgaben verteilt haben, dringen sie in das Haus ein, sichern die Umgebung und kommen mit der Geisel wieder heraus. Auftrag erfüllt !
Nun geht es noch darum den Austrittspunkt zu finden um endlich mit dem Super Puma nach Aigle zurückzukehren. Die Patrouille 99 mit Wachtmeister Laurent Surchat (27), Oberwachtmeister Bertrand lauenberger (26), Hauptfeldweibel Julien Brunizholz (26) und Soldat Lucien Kolly (26) sind glücklich über den erzielten Erfolg. Trotzdem : « Wir haben einen Mann in einem Schusswechsel mit dem Gegner bei der letzten Aufgabe verloren. Dies hat uns Punkte und vielleicht einen Rang unter den 5 Besten gekoste », lautet die erste Analyse von Laurent Surchat.


