Maj i Gst
Thomas Krähenbühl
Panzerbataillon 12
Pz Bat 12 - "Ds Zwöufi"
Unser Bataillon kann stolz auf eine lange Tradition von 55 Jahren zurückblicken. 2011 wird sich als ein Jahr grosser Veränderungen in diese Geschichte einreihen. Neben der Fusion mit dem ehemaligen Pz Gren Bat 20 gibt es eine Reihe weiterer Neuerungen, die aus dem alten "Zwöufi" ein ganz neues machen. Dazu gehört auch der Wechsel des Kommandanten. Neu wird das Pz Bat 12 von Maj i Gst Thomas Krae-henbuehl geführt, einem Miliz-Offizier.
Fusion des Berner Pz Bat 12 mit dem ehemaligen Basler Pz Gren Bat 20
Die Fusion des Pz Bat 12 mit dem Pz Gren Bat 20 war der wichtigste Meilenstein im WK 2011. In der Vorbe-reitungsphase wurden die Teile der beiden Stäbe problemlos zusammengeführt. Diese positiven Vorzeichen bestätigten sich im KVK wie auch im WK 100%-ig. Die Fusion ging sehr schlank über die Bühne. Der Korps-geist war durchwegs sehr gut. Dies zeigte sich schlussendlich auch in den guten bis sehr guten Leistungen der einzelnen Kompanien. Der WK 2011 stellt somit eine sehr gute Grundlage für weitere, erfolgreiche WK dar.
Verlust der Panzerminenwerferkompanie – Reduktion der Aufklärungsmittel
Schmerzlich war der Verlust der Panzerminenwerferkompanie. Sie ist für das Bataillon von grossem Wert gewesen, da der Kommandant mit ihr direkt und verzugslos über eigenes Bogenfeuer verfügt hat. Doch dieses Kampf-Mittel wurde im Rahmen der allgemeinen Sparanstrengungen gestrichen. Feuerunterstützung liefert in Zukunft nur die Artillerieabteilung auf Brigadestufe. Reduziert wurden auch die Aufklärungsmit-tel: Anstatt zwei mechanisierten Aufklärungszügen steht dem Bataillon nun noch ein Zug zur Verfügung, also 2 Patrouillen mit insgesamt 5 Eagles.
Wertsteigerung der Kampfpanzer
Gleichzeitig ist in unser Bataillon aber auch investiert worden. Die Werterhaltung bei den Panzern (LEO WE) bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich. Ein paar Beispiele: Der Schutz des Fahrzeugs wurde ver-stärkt, auch gegen Minen, wobei die Panzerung modular aufgebaut ist und so den Bedürfnissen angepasst werden kann. Ein neues Wärmbildgerät im Periskop liefert präzisere Bilder. Der Kommandant kann nun unabhängig vom Richter das Terrain beobachten und muss dem Fahrer dank der neuen Rückfahrkamera nicht mehr beim Manövrieren helfen. Die Liste der Neuerungen liesse sich noch fortsetzen.
Neugliederung Panzer und Panzergrenadierkompanien
Doch auch der beste Panzer braucht die Unterstützung der Panzergrenadiere, um im Einsatz voranzukom-men. Deshalb wurden die Kampfbataillone neu gegliedert und bestehen nun aus je zwei Panzer- und zwei Panzergrenadierkompanien (früher 3:1). Bei den Panzern wird zudem die Vierergliederung übernommen, so dass es neu in allen Kampfkompanien drei Züge à vier (Schützen-) Panzer gibt.
Logistik dezentralsiert
Auch die Logistik im Bataillon wurde neu organisiert. Jede Kompanie erhält ihren eigenen Logistikzug, der aus rund 20 AdA und vier Gruppen besteht: Bergepanzer, Sanität, Instandhaltung und Nachschub. So sollen die Kompanien im Einsatz flexibler werden, da sie die benötigten Logistikmitel nicht erst anfordern müssen, sondern selber dabei haben. In der Folge ist die Pz Log Kp deutlich kleiner, da sie Material und Spezialisten an die anderen abgibt. Für einen WK wie in Bure ist diese Einsatzgliederung allerdings wenig geeignet, so dass die Logistikzüge der Pz Log Kp zugewiesen sind. Hier ändert sich also in der Praxis wenig.
Unser Bataillon hat sich 2011 also ziemlich gewandelt. Doch es besteht kein Grund, dem "alten Zwöufi" nachzutrauern, denn vieles war im WK wie wir es von früher kennen: die Zimmer in den "Casernes de Bu-re", die staubigen oder matschigen Pisten, die Kameradschaft, das Kampfbier etc. In diesem Sinne: Auf viele gute WK im neuen alten "Zwöufi"!
Fusion des Berner Pz Bat 12 mit dem ehemaligen Basler Pz Gren Bat 20
Die Fusion des Pz Bat 12 mit dem Pz Gren Bat 20 war der wichtigste Meilenstein im WK 2011. In der Vorbe-reitungsphase wurden die Teile der beiden Stäbe problemlos zusammengeführt. Diese positiven Vorzeichen bestätigten sich im KVK wie auch im WK 100%-ig. Die Fusion ging sehr schlank über die Bühne. Der Korps-geist war durchwegs sehr gut. Dies zeigte sich schlussendlich auch in den guten bis sehr guten Leistungen der einzelnen Kompanien. Der WK 2011 stellt somit eine sehr gute Grundlage für weitere, erfolgreiche WK dar.
Verlust der Panzerminenwerferkompanie – Reduktion der Aufklärungsmittel
Schmerzlich war der Verlust der Panzerminenwerferkompanie. Sie ist für das Bataillon von grossem Wert gewesen, da der Kommandant mit ihr direkt und verzugslos über eigenes Bogenfeuer verfügt hat. Doch dieses Kampf-Mittel wurde im Rahmen der allgemeinen Sparanstrengungen gestrichen. Feuerunterstützung liefert in Zukunft nur die Artillerieabteilung auf Brigadestufe. Reduziert wurden auch die Aufklärungsmit-tel: Anstatt zwei mechanisierten Aufklärungszügen steht dem Bataillon nun noch ein Zug zur Verfügung, also 2 Patrouillen mit insgesamt 5 Eagles.
Wertsteigerung der Kampfpanzer
Gleichzeitig ist in unser Bataillon aber auch investiert worden. Die Werterhaltung bei den Panzern (LEO WE) bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich. Ein paar Beispiele: Der Schutz des Fahrzeugs wurde ver-stärkt, auch gegen Minen, wobei die Panzerung modular aufgebaut ist und so den Bedürfnissen angepasst werden kann. Ein neues Wärmbildgerät im Periskop liefert präzisere Bilder. Der Kommandant kann nun unabhängig vom Richter das Terrain beobachten und muss dem Fahrer dank der neuen Rückfahrkamera nicht mehr beim Manövrieren helfen. Die Liste der Neuerungen liesse sich noch fortsetzen.
Neugliederung Panzer und Panzergrenadierkompanien
Doch auch der beste Panzer braucht die Unterstützung der Panzergrenadiere, um im Einsatz voranzukom-men. Deshalb wurden die Kampfbataillone neu gegliedert und bestehen nun aus je zwei Panzer- und zwei Panzergrenadierkompanien (früher 3:1). Bei den Panzern wird zudem die Vierergliederung übernommen, so dass es neu in allen Kampfkompanien drei Züge à vier (Schützen-) Panzer gibt.
Logistik dezentralsiert
Auch die Logistik im Bataillon wurde neu organisiert. Jede Kompanie erhält ihren eigenen Logistikzug, der aus rund 20 AdA und vier Gruppen besteht: Bergepanzer, Sanität, Instandhaltung und Nachschub. So sollen die Kompanien im Einsatz flexibler werden, da sie die benötigten Logistikmitel nicht erst anfordern müssen, sondern selber dabei haben. In der Folge ist die Pz Log Kp deutlich kleiner, da sie Material und Spezialisten an die anderen abgibt. Für einen WK wie in Bure ist diese Einsatzgliederung allerdings wenig geeignet, so dass die Logistikzüge der Pz Log Kp zugewiesen sind. Hier ändert sich also in der Praxis wenig.
Unser Bataillon hat sich 2011 also ziemlich gewandelt. Doch es besteht kein Grund, dem "alten Zwöufi" nachzutrauern, denn vieles war im WK wie wir es von früher kennen: die Zimmer in den "Casernes de Bu-re", die staubigen oder matschigen Pisten, die Kameradschaft, das Kampfbier etc. In diesem Sinne: Auf viele gute WK im neuen alten "Zwöufi"!




