2006
2006 absolvierte das Führungsunterstützungsbataillon (FU Bat 11) seinen FDT (WK) vom 07.08. bis zum 01.09.06 im Raum Linthebene bis ins untere Glatttal.
Grosser Leistungswille bei Schlussübung
Den diesjährigen WK absolvierte das FU Bat 11 im Raum Linthebene bis ins untere Glatttal. Nach zwei Wochen Grundausbildung und Vorbereitung führte das FU Bat 11 mit dem Stab der Pz Br 11 unter der Leitung von Brigadier Roland Nef und dem Chef Regie Oberstlt i Gst Peter Baumgartner die Übung 'MERKUR' durch. Der neue Bat Kdt Oberstlt i Gst Ralph Bosshard stellte bei vielen der 560 Wehrmännern einen grossen Leistungswillen fest.
FU Bat 11 Kdt Ralph Bosshard will mit seinen Truppen «mehr sein als scheinen». Um dies zu erreichen, betreiben seine Soldaten in den Führungseinrichtungen meist Instrumente wie im Zivilen. Vom «narrensicheren» SE-430-Funkgerät bis zu High-Tech-Instrumenten kommt beim FU Bat 11 vieles zum Einsatz. Für einen reibungslosen Ablauf reicht aber die Technik nicht, «es braucht motivierte Soldaten und klare Prozesse», so Oberstlt i Gst Bosshard.
Die Übung 'Merkur' unter der Leitung von Br Roland Nef, beanspruchte neben dem Einsatz des FU Bat 11, dem Brigadestab und der Mil Sich auch Dienstleistungen der FU Br 41. Trotz positiven Erfahrungen bei der umfassenden Zusammenarbeit mit den verschiedenen Einheiten sieht der Chef Regie Peter Baumgartner noch Verbesserungspotenzial bei den jeweiligen Schnittstellen.
Für Br Nef ist es wichtig, dass man die Truppen wieder vermehrt in der Bevölkerung spüre. Nur so sei eine nachhaltige Verankerung der Armee möglich. Bei der Übung Merkur standen alle Kompanien des FU Bat 11 im Einsatz. Die HQ Kp war für den Betrieb inklusive der Zutrittskontrolle des Br KP im Raum Zürcher Oberland zuständig, die Fhr St Kp für die Verschiebung des Br Stabs auf der splittergeschützten Führungsstaffel. Die zwei Telematik-Kompanien stellten die Verbindungen zwischen den verschiedenen Standorten her: «Man sollte diese nicht sehen, aber ihre Leistungen spüren», so Br Nef über die Tm Kp. Die Stimmung in der Truppe war durchwegs positiv, oft wurde die Küche gelobt, die Kameradschaft und das Engagement der Kommandanten.
Für Br Nef ist es wichtig, dass man die Truppen wieder vermehrt in der Bevölkerung spüre. Nur so sei eine nachhaltige Verankerung der Armee möglich. Bei der Übung Merkur standen alle Kompanien des FU Bat 11 im Einsatz. Die HQ Kp war für den Betrieb inklusive der Zutrittskontrolle des Br KP im Raum Zürcher Oberland zuständig, die Fhr St Kp für die Verschiebung des Br Stabs auf der splittergeschützten Führungsstaffel. Die zwei Telematik-Kompanien stellten die Verbindungen zwischen den verschiedenen Standorten her: «Man sollte diese nicht sehen, aber ihre Leistungen spüren», so Br Nef über die Tm Kp. Die Stimmung in der Truppe war durchwegs positiv, oft wurde die Küche gelobt, die Kameradschaft und das Engagement der Kommandanten.
RAP-Panzer: Schneller, wirkungsvoller und übersichtlicher
Neuigkeit für die Übermittler: Ab 2006/07 wird der neue RAP-Panzer im FU Bat der Pz Br 11 eingeführt. Er bringt der Truppe mehr Schnelligkeit, Wirksamkeit und Übersicht. Ende August wurde das neue Fahrzeug den Übermittlungsoffizieren unserer Brigade im Rahmen eines Telematik-Fachdienstages erstmals live vorgeführt.
Der RAP-Panzer – RAP steht für „Radio Access Point“, den Verbindungspunkt zwischen den mobilen und den fixen Funknetzen der Armee – bewegt sich an der Flanke des militärischen Vorstosses. Der mobile, lokale Funk, der von jedem Angehörigen der Armee mit den klassischen Funkgeräten mitzuhören ist, trifft über den RAP-Panzer auf das übergeordnete feste Netz.
Im Felde sieht diese „Integration“ so aus: Nach dem Ankommen des RAP-Panzers an einem (allenfalls vorbereiteten) Standort werden drei Fixierungsbeine ausgefahren, um die Stabilität des Fahrzeugs zu garantierten. Dann werden die beiden Richtstrahlantennen ausgefahren, wobei ein Scanner die Umgebung nach dem besten erhältlichen Funksignal absucht. Viel Elektronik übernimmt die heute zum Teil aufwändigen Aufgaben.
Das neue Fahrzeug wird von der Thurgauer Unternehmung MOWAG hergestellt und befindet sich zur Zeit im Härtetest der Armeeprofis. Ab Mitte 2006 soll der 9 Tonnen schwere und 8.24 Meter lange Bolide in den Rekrutenschulen, ab Mitte 2007 auch bei der Truppe eingeführt werden. Die Fahrer werden dafür in spezielle Umschulungskurse nach Bière aufgeboten, die betroffenen Übermittler nach Rümlang. Die Armee beschafft 24 Stück dieser RAP-Anfertigung, weitere 8 finden als reine Kommunikationsfahrzeuge Verwendung
Zuletzt aktualisiert am: 18.12.2009

