Sicherheit zuerst
Regeln auf dem Waffenplatz


- Notfallkarte des Waffenplatz Bure. Eingezeichnet sind die bekannten Unfallschwerpunkte. Die Kader tragen solche Karten für Notfälle auf sich. Ausserdem findet sich auf jedem Fahrzeug ein Exemplar.
Der erwartete Wetterumschwung ist eingetreten. Kälte, Nebel, Niederschlag und rutschiger Untergrund, sind geänderte Umweltbedingungen, auf welche man sich einstellen muss. Diese können aufgrund der Topographie des Juras innerhalb weniger Stunden, manchmal sogar innert Minuten wechseln. Auf dem Waffenplatz gibt es Unfallschwerpunkte. Bei diesen ist es in der Vergangenheit schon mehrere Male zu teilweise üblen Verkehrsunfällen gekommen. Der erste liegt unterhalb der Höhe Tcherteau (1). Dort verunfallte vor einiger Zeit ein Schützenpanzer aufgrund rutschiger Fahrbahn und überhöhter Geschwindigkeit indem er über die Querpiste hinaus schoss, in den Wald und den Abhang hinunter fuhr. Bei der passähnlichen Strassenführung im Raume Combe la Casse (2) rutschte jüngst ein Puch geradeaus, überfuhr eine Böschung und drehte sich nachfolgend in der Luft um die eigene Achse. In Erinnerung ist auch die Auffahrkollision mehrerer Radschützenpanzer auf der Panzerpiste. Alle Unfälle waren auf menschliches Versagen zurückzuführen. Zu kleine Abstände, hohe Geschwindigkeit und letztlich die falsche Einschätzung der Wetterbedingungen waren Gründe für diese Unfälle. Für Panzer gelten 60 km/h Höchstgeschwindigkeit, im Raume Nalé sind 30 km/h für alle Fahrzeuge verbindlich. Bei Schneefall sind Ketten aufzuziehen. (ra)

