Geschätzte Kameraden
An der Fahnenübernahme habe ich meine Erwartungen an den WK 2011 formuliert. Ich habe klare Ziele vorgegeben, die ich in diesem WK erreichen will. Ich habe hohe Ziele gesteckt.
Sie erinnern sich, dass es unsere Vision ist, das stärkste Panzersappeurbataillon Europas zu werden. Ein langfristiges Ziel, das ich mit ihnen in meinen Kommandojahren erreichen will. Und wir sind auf gutem Weg - den ersten Schritt haben wir gemeinsam gemacht:
- Die Kampfkompanien haben gezeigt, dass sie alle unsere Mittel in einer Gefechtssituation richtig einsetzen können. Die Abläufe sitzen.
- Die Stabskompanie hat in einer zweitägigen Kompanieübung und einer zweitägigen Stabsrahmenübung ein anspruchsvolles Programm absolviert. Und dabei gezeigt, dass unser Bataillon auch in Bewegung führungsfähig ist.
- Die Log Kompanie war bei allen Übungen quasi im Dauereinsatz. Kompliment für die Organisation, das hat mir gefallen.
Es war alles in allem ein anspruchsvoller WK mit einem gefüllten Programm. Wir hatten viele Auflagen. Die grösste davon war sicherlich unsere Einteilung als strategische Reserve der Schweiz. Auch wenn wir – glücklicherweise – nicht zum Einsatz gekommen sind, war die Ausbildung SUBVENIO wichtig. Sie haben ihr Standardverhalten für subsidiäre Einsätze auf hohem Niveau aufgefrischt.
Mit dem Ende WK 2011 beginnt der WK 2012Auch der nächste WK wird anspruchsvollmit besonderen Aufgaben. Teile des Bataillons stehen am WEF im Einsatz, einige Kameraden in St. Moritz zur Unterstützung von Ski-Rennen. Für beide Anlässe gilt: siewären ohne Unterstützung der Schweizer Armee schlicht nicht durchführbar und ich bin stolz, dass wir mit Vertretern unseres Bataillons an dieser Visitenkarte der Schweiz mitarbeiten können und ein tolles Bild unserer Schweiz aber auch unserer Armee in die Welt senden können.
Der Rest des Bataillons wird nach unserem Gastaufenthalt in der Ostschweiz wieder in unserer zweiten Heimat, auf dem Waffenplatz Bure, im Einsatz stehen. Der Waffenplatz in Bure wird uns die idealen Voraussetzungen bieten, während dreier Wochen intensiv in Übungen zu trainieren. Da wird viel laufen, ich will grosse Übungen durchführen und unser diesjähriges Training im Einsatz weiter perfektioniert
Für alle diese Aufgaben, die nächstes Jahr auf uns warten, sind wir gut gerüstet. Sie haben mit grossem Einsatz an ihren Fertigkeiten gearbeitet. Wir haben klare Fortschritte erzielt. Die Lehren haben wir gezogen und werden diese in der Planung für den nächsten Dienst berücksichtigen.
Ich freue mich auf die nächste Dienstleistung mit Ihnen!
Oberstleutnant Thomas Ott
Kommandant Panzersappeurbataillon 11




