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Heer

Berichte / Bilder 2011

Mit dem neuen Jahr kommen für das Panzersappeurbataillon 11 viele Neuerungen. Eine neue Struktur, neue Mittel für den Einsatz und ein neuer Kommandant - halten Sie sich hier auf dem Laufenden.

Der erste Schritt zum besten Panzersappeurbataillon Europas

Thomas Ott

Geschätzte Kameraden

An der Fahnenübernahme habe ich meine Erwartungen an den WK 2011 formuliert. Ich habe klare Ziele vorgegeben, die ich in diesem WK erreichen will. Ich habe hohe Ziele gesteckt.

Sie erinnern sich, dass es unsere Vision ist, das stärkste Panzersappeurbataillon Europas zu werden. Ein langfristiges Ziel, das ich mit ihnen in meinen Kommandojahren erreichen will. Und wir sind auf gutem Weg - den ersten Schritt haben wir gemeinsam gemacht:

  • Die Kampfkompanien haben gezeigt, dass sie alle unsere Mittel in einer Gefechtssituation richtig einsetzen können. Die Abläufe sitzen.
  • Die Stabskompanie hat in einer zweitägigen Kompanieübung und einer zweitägigen Stabsrahmenübung ein anspruchsvolles Programm absolviert. Und dabei gezeigt, dass unser Bataillon auch in Bewegung führungsfähig ist.
  • Die Log Kompanie war bei allen Übungen quasi im Dauereinsatz. Kompliment für die Organisation, das hat mir gefallen.

Es war alles in allem ein anspruchsvoller WK mit einem gefüllten Programm. Wir hatten viele Auflagen. Die grösste davon war sicherlich unsere Einteilung als strategische Reserve der Schweiz. Auch wenn wir – glücklicherweise – nicht zum Einsatz gekommen sind, war die Ausbildung SUBVENIO wichtig. Sie haben ihr Standardverhalten für subsidiäre Einsätze auf hohem Niveau aufgefrischt.

Mit dem Ende WK 2011 beginnt der WK 2012

Auch der nächste WK wird anspruchsvollmit besonderen Aufgaben. Teile des Bataillons stehen am WEF im Einsatz, einige Kameraden in St. Moritz zur Unterstützung von Ski-Rennen. Für beide Anlässe gilt: siewären ohne Unterstützung der Schweizer Armee schlicht nicht durchführbar und ich bin stolz, dass wir mit Vertretern unseres Bataillons an dieser Visitenkarte der Schweiz mitarbeiten können und ein tolles Bild unserer Schweiz aber auch unserer Armee in die Welt senden können.

Der Rest des Bataillons wird nach unserem Gastaufenthalt in der Ostschweiz wieder in unserer zweiten Heimat, auf dem Waffenplatz Bure, im Einsatz stehen. Der Waffenplatz in Bure wird uns die idealen Voraussetzungen bieten, während dreier Wochen intensiv in Übungen zu trainieren. Da wird viel laufen, ich will grosse Übungen durchführen und unser diesjähriges Training im Einsatz weiter perfektioniert

 Für alle diese Aufgaben, die nächstes Jahr auf uns warten, sind wir gut gerüstet. Sie haben mit grossem Einsatz an ihren Fertigkeiten gearbeitet. Wir haben klare Fortschritte erzielt. Die Lehren haben wir gezogen und werden diese in der Planung für den nächsten Dienst berücksichtigen.

Ich freue mich auf die nächste Dienstleistung mit Ihnen!

Oberstleutnant Thomas Ott

Kommandant Panzersappeurbataillon 11

Impressionen WK 2011

Mit dem Schützenpanzer durchs Wasser (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Ob durchs Wasser
Über die Brücke (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
oder über die Brücke
Schlamm (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
oder durch den Schlamm
 (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Alles keine Hindernisse.
Hindernis (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Panzersappeur-Handwerk
Motorsäge im Einsatz (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Motorsäge im Einsatz
Entpannungspanzer Büffel (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Volle Fahrt aufs Hindernis
Schützenpanzer (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Bereit zum weiter Stossen
Büffel bringt die Rohrbündel (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Büffel bringt Rohrbündel
Anweisungen zum Einlegen (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Anweisungen zum Einlegen
Nächster Bündel (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Nächster Bündel
Mit dem Büffel über die Rohre (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Mit dem Büffel über die Rohre
Alles im Blick (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Alles im Blick
Die Kompanien kommen (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Die Kompanien kommen
Das Feldzeichen im Wind (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Das Feldzeichen im Wind
Die eigene Vergrösserung im neuen Fenster
Die eigene "Fahnenstange"

Eine einsatzstarke und bereite Truppe für Ausserrhoden

Frauenfeld, 6. Juli 2011. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden ist Götti des letzten Panzersappeurbataillons der Schweizer Armee. Wie gut die beiden zusammenpassen, zeigte sich beim Truppenbesuch in Frauenfeld.

Das dem Kanton Appenzell Ausserrhoden zugeteilte Panzersappeurbataillon 11 leistet heuer den Dienst in der Ostschweiz. Die Kompanien, drei Kampfkompanien, eine Stabskompanie und eine Logistikkompanie, verteilen sich in einem grosszügigen Raum zwischen Bülach, Frauenfeld, Bürglen TG und Bernhardzell. Eine Delegation unter Leitung von Landammann Hans Diem besuchte die Truppe in ihrer ersten WK-Woche auf dem Waffenplatz Frauenfeld.

Ärmel hoch und anpacken

Brigadier Hans-Peter Kellerhals, Kommandant der Panzerbrigade 11, freute sich über den Besuch der Ausserrhoder. „Ihr Besuch motiviert die Soldaten“, versprach der Brigadekommandant bei seinen einleitenden Worten. Und er sollte Recht behalten: Die Truppe zeigte sich am dritten WK-Tag bereits in Höchstform. Hindernisse wurden innert kürzester Zeit zu freien Passagen, Minenfelder geräumt und zuletzt gar eine Furtstelle mit zwei Brückenelementen durch die Thur erstellt. Viel Bewegung und Dynamik, die die Gäste beeindruckte.

Bataillonskommandant Oberstleutnant Thomas Ott versicherte den Gästen, dass der Besuch keine Show sei. „Panzersappeure sind bodenständige und anpackende Leute. Da werden sie höchstes ein müdes Lächeln und Kopfschütteln ernten, wenn sie mit einem Showdrehbuch vor die Leute stehen“, schmunzelte Ott. „Das ist die Stärke unserer Milizarmee: Wir sind dank den Fähigkeiten unserer Soldaten und Offiziere bereits an Tag drei des WKs auf einem hohen Leistungsstand.“

Die Besucher zeigten sich überzeugt. „Es wird viel über die Armee geschrieben, über Probleme und Missstände. Wir wollen sehen, wie es wirklich zugeht,“ schilderte Landammann Diem seine Motivation für den jährlichen Besuch. „Und einmal mehr hat sich gezeigt, dass es sich lohnt: Viel von der Kritik sind Schnellschüsse, die dem Einsatz der Truppe nicht gerecht werden.“ Appenzell Ausserrhoden sei froh um sein zugeteiltes Bataillon, schloss Diem ab: „Nach dem heutigen Tag ist klar, auf ‚unser’ Bataillon ist Verlass.“

WK 2011 im vollen Gang

An alle von Bataillonskommandant Thomas Ott: Panzersappeurbataillon 11 vorwärts Marsch!

Liebe Kameraden

Mit meinem ersten Jahresbrief als Ihr Kommandant und dem sinnbildlichen Funkspruch an meine Truppe übernehme ich per Anfang 2011 offiziell das Kommando des letzten Panzersappeurbataillons unserer Armee. Ich danke meinem Vorgänger Oberstlt i Gst Yves Gächter herzlich für seine Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Ich darf ein Bataillon in Bestform und mit einem starken Korpsgeist übernehmen – eine grosse Verantwortung aber auch eine grosse Freude!

„Vorwärts marsch“ heisst es für uns schon früh im neuen Jahr. Bereits im Januar findet in Winterthur der Jahresrapport der Panzerbrigade 11 statt. Anschliessend starten die Kompaniekommandanten und mein Stab mit mir in die Vorbereitung unseres ersten gemeinsamen WK 2011, der uns zwischen dem 27. Juni und 22. Juli 2011 wieder einmal in die Deutschschweiz bringt: Unsere Standorte verteilen sich im Dreieck zwischen Bülach, Frauenfeld und Bernhardzell.

Der WK im heimischen Gebiet wird spannend. Erstens in der Zusammensetzung unseres Bataillons: Durch die Integration des Panzersappeurbataillons 4 erhalten wir auf allen Stufen neue Kameraden. Ich begrüsse alle herzlich in „unserem“ Bataillon und sichere Ihnen zu, dass wir Sie gut integrieren werden. Zweitens werden mit dem Entwicklungsschritt 08/11 die Kompanien und Züge in ihrer Gliederung kampfwertgesteigert. Und drittens erhalten wir das beste Geniegerät der Welt, den Kodiak. Es steht uns wirklich ein spannendes Jahr – mit Veränderungen auf allen Stufen – bevor.

Für meine Kommandojahre habe ich eine klare Vision: Ich will den Blick immer nach vorne richten und die Entwicklung unseres Bataillons zum Kompetenzträger für „Swiss Combat Engineering“ vorantreiben. Wir sind die Kampfunterstützung, die Spezialisten für schwierige Aufgaben: Wir stellen die Beweglichkeit der Kampfverbände sicher. Wir öffnen Wege und halten offen. Und wir kämpfen.

Diesen Weg will ich mit Ihnen gehen: Vorwärts marschieren und anpacken – immer mit Augenmass und Verstand, mit Freude, Begeisterung und Elan!

Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz für unser Bataillon. Mit Ihrem Engagement und Ihren Leistungen in der Armee tragen Sie dazu bei, dass die Schweiz ein stabiles und sicheres Land bleibt und auch weiter als solches angesehen wird

Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen eine besinnliche Adventszeit, frohe und erholsame Festtage und einen guten Start in ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

KOMMANDANT PANZERSAPPEURBATAILLON 11

Oberstlt Thomas Ott

An alle von GOLANI – Ü HALT, UNTERBRUCH !

Yves Gaechter
Geschätzte Angehörige des Pz Sap Bat 11

Mit diesem Funkspruch endet meine Zeit als Euer Bataillons-kommandant. Vier Jahre lang durfte ich dieses Bataillon führen. Eine Zeit auf welche ich mit Stolz zurückblicke, denn vieles haben wir gemeinsam erreicht und erlebt.

Spektakuläre Gefechtsschiessen, abwechslungsreiche Einsatzübungen, anspruchsvolle Bauaufträge, ein erfolgreicher AMBA CENTRO Einsatz, erfolgreiche Simulations-, Stabs-,Stabsrahmen- und Volltruppenübungen zeugen davon. Krönender Abschluss war sicher die Volltruppenübung JUPITER PZ SAP 2010, in welcher dem Bataillon durch den Br Kommandant das Prädikat SEHR GUT verliehen wurde.

Mit dem Wissen, dass das Bataillon für die Zukunft gut gerüstet ist, unterbreche ich hier die Übung und übergebe nun das Kommando an Oberstlt Thomas Ott. Ich bin überzeugt, dass es dem Bataillon unter seiner kompetenten Führung gelingen wird, die kommenden Herausforderungen zu meistern. Viel spannendes steht bevor: Integration von Teilen Pz Sap Bat 4, Wechsel auf neue Zugs- und Kompaniegliederungen, Einführung des Genie- und Minenräumpanzers und vieles mehr. Ich wünsche Euch und dem neuen Kommandanten dazu viel Erfolg und die nötige Portion Glück!

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen für Euren Einsatz zu Gunsten des Pz Sap Bat 11 und für die gemeinsame Zeit aufrichtig zu danken. Ich freue mich darauf, Euch bei Gelegenheit wieder zu treffen und wünsche Euch und Euren Familien / Angehörigen frohe Festtage und alles Gute für die Zukunft.

KOMMANDANT PANZERSAPPEURBATAILLON 11
2007 – 2010

Oberstlt i Gst Yves Gächter
Für Fragen zu dieser Seite: Fachof Florian Zingg
Zuletzt aktualisiert am: 24.01.2012
Verbandsabzeichen Pz Sap Bat 11

Bilder und Berichte aus vergangenen Jahren

 

Fachartikel

Zu den Themen:

- Der Aufkl Z des Pz Sap Bat 11

- Pz Sap Bat 11 im Einsatz

- The future engineer force

 

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