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Heer

Mit dem Panzer durch die halbe Schweiz

Der Kernauftrag für einen Panzersappeur ist das Sicherstellen der Mobilität. Dafür räumen die Panzersappeure so manches Hindernis aus dem Weg oder sie stellen mobile Brücken auf, damit Kampfverbände mobil bleiben. Auch das Verladen von schwerem Geschütz auf die Bahn sorgt dafür, dass die Truppen mobil bleiben. In der Volltruppenübung «JUPITER Pz Sap Bat 11 - 2010» im WK 2010 stand ein solcher Bahntransport quer durch die Schweiz auf dem Programm.

Was für einzelne Personen gilt, scheint auch für Panzer Gültigkeit zu haben. Der Transport mit der Bahn lohnt sich; nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch finanziell. Für das Verschieben von Pneufahrzeugen, Minenräumern, Brücken- und Schützenpanzern des Panzersappeurbataillons 11 kam deshalb auch gar keine Alternative in Frage. Mit der Bahn ging es von Bure nach Bronschhofen. In der Ostschweiz ging die Volltruppenübung «so richtig» los.

Für das Abladen der schweren Güter hatten die Panzersappeure kein Zeitlimit einzuhalten. Der Kampf gegen die Uhr wäre auch kontraproduktiv, denn beim Abladen von Panzern in der Nähe von SBB-Hochspannungsleitungen mit 15‘000 Volt ist primär Vorsicht und Massarbeit gefordert. Der Ablad in Bronschhofen fand deshalb unter dem Motto «so schnell und präzis wie möglich» statt.

 

Zusammen mit Angestellten der SBB bereiten die Panzersappeure das Entladen des Zuges vor. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Zusammen mit Angestellten der SBB bereiten die Panzersappeure das Entladen des Zuges vor.
Der Panzerfahrer verlässt sich beim Verlassen des Zuges auf die Anweisungen seines Lotsen. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Der Panzerfahrer verlässt sich beim Verlassen des Zuges auf die Anweisungen seines Lotsen.
Millimeter-Arbeit. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Millimeter-Arbeit.
Eine Arbeit, die die Panzersappeure durchaus auch körperlich fordert. (Vergrösserung im neuen Fenster)Vergrösserung im neuen Fenster
Eine Arbeit, die die Panzersappeure durchaus auch körperlich fordert.

 

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, sind bei einem solchen Transport jeweils auch Angestellte der SBB und ein Arzt vor Ort. Sie alle waren mit der geleisteten Arbeit der Sappeure zufrieden. Ein Bahnverlad ist für die Panzersappeure kein Neuland. In der Rekrutenschule wird das bereits trainiert und auch in den Planungen für die Wiederholungskurse wird darauf geachtet, dass es immer wieder zu solchen Situationen kommt.

Rund eine halbe Stunde benötigen die Panzersappeure um drei Brückenleger, zwei Minenräumer und rund 20 Schützenpanzer zu entladen. Der Panzerfahrer ist beim Verlassen des Güterwaggons vor allem auf seinen Lotsen angewiesen. Dieser zeigt genau an, in welche Richtung sich der Panzer zu bewegen hat. Nur wenige Zentimeter Spielraum haben die Gefährte auf dem Güterwagen. Mit Präzisionsarbeit geht es für die Panzerfahrer des Panzersappeurbataillons 11 auch nach dem Bahnverlad weiter. Nach dem zweiwöchigen Training in den Weiten des Waffenplatzes Bure, sind sie während der Volltruppenübung «JUPITER Pz Sap Bat 11 - 2010» auf den Ostschweizer Strassen unterwegs. Und da bleibt hin und wieder auch nicht mehr Platz als beim Verlassen der SBB-Güterwaggons.

 


Text: Sdt Mario Gehrer, Bilder: Sdt Peter Hauser

 

 

Für Fragen zu dieser Seite: Internet Of Pz Br 11
Zuletzt aktualisiert am: 31.05.2010
Emblem der Panzerbrigade 11

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