Mit hoher Motivation den Erfolg erzwungen
In der Volltruppenübung „Stabilo Due“ wurde das Panzerbataillon 29 von Oberstleutnant André Güss am 3. und 4. September im Bezug und Betrieb des Bereitschaftsraums, Verschiebungen im zivilen Verkehr und im mechanisierten Angriff trainiert. Übungsleiter Brigadier René Wellinger, Kommandant der Panzerbrigade 11, zieht unmittelbar nach Übungsende Bilanz.
Wie hat sich das Panzerbataillon 29 in der Übung „Stabilo Due“ geschlagen?
Brigadier René Wellinger: „Sehr gut. Es war toll zu sehen, dass die Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere den Erfolg erzwingen wollten. Ich habe eine hohe Leistungsbereitschaft und eine positive Attitüde beobachtet. Soldaten haben Initiative gezeigt und nach Lösungen zu Gunsten ihrer Chefs und des Ganzen gesucht. Die Soldaten haben auch den Kontakt mit der Zivilbevölkerung genossen und gesehen, dass ihre Leistung in Uniform geschätzt wird.
Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
Wellinger: „Bei der Übermittlung. Auf den Waffenplätzen mit den kurzen Distanzen wird den Verbindungen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sobald die Funkgeräte bis zur Maximaldistanz ausgenutzt werden, wirken sich kleine Fehler drastisch aus.“
Worin liegt der Nutzen von Volltruppenübungen im zivilen Umfeld?
Wellinger: „Solche Übungen im Echtgelände sind unverzichtbar. Weder auf Waffenplätzen noch auf Simulatoren sind Führungsprobleme so darstellbar, dass die Kader aller Stufen zu einem realistischen Handeln gezwungen werden. Ich denke an verstopfte oder nicht passierbare Strassen, an die Funkverbindungen über grössere Distanzen, an defekte Fahrzeuge. Kader und Truppe müssen Standards in einem nicht bekannten Umfeld anwenden und erhalten ein unmittelbares Feedback zu ihren Leistungen.
Dies war ihre erste Volltruppenübung als Brigadekommandant. Was ist anders als früher als Stabschef?
Wellinger: „Dass ich persönlich für fast Tausend Soldaten und fünfzig Raupenfahrzeuge verantwortlich bin. Und damit verbunden eine enorme Aufmerksamkeit für die Sicherheit der Truppe und der Bevölkerung. Und weil mir der Übungsleiter-Stab all die vielen Arbeiten abgenommen hat, konnte ich mich auf das Coaching des Bataillonskommandanten kümmern.
Text: C Medien Pz Br 11 / Fotos: Fachof Thomas Kögl
Brigadier René Wellinger: „Sehr gut. Es war toll zu sehen, dass die Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere den Erfolg erzwingen wollten. Ich habe eine hohe Leistungsbereitschaft und eine positive Attitüde beobachtet. Soldaten haben Initiative gezeigt und nach Lösungen zu Gunsten ihrer Chefs und des Ganzen gesucht. Die Soldaten haben auch den Kontakt mit der Zivilbevölkerung genossen und gesehen, dass ihre Leistung in Uniform geschätzt wird.
Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
Wellinger: „Bei der Übermittlung. Auf den Waffenplätzen mit den kurzen Distanzen wird den Verbindungen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Sobald die Funkgeräte bis zur Maximaldistanz ausgenutzt werden, wirken sich kleine Fehler drastisch aus.“
Worin liegt der Nutzen von Volltruppenübungen im zivilen Umfeld?
Wellinger: „Solche Übungen im Echtgelände sind unverzichtbar. Weder auf Waffenplätzen noch auf Simulatoren sind Führungsprobleme so darstellbar, dass die Kader aller Stufen zu einem realistischen Handeln gezwungen werden. Ich denke an verstopfte oder nicht passierbare Strassen, an die Funkverbindungen über grössere Distanzen, an defekte Fahrzeuge. Kader und Truppe müssen Standards in einem nicht bekannten Umfeld anwenden und erhalten ein unmittelbares Feedback zu ihren Leistungen.
Dies war ihre erste Volltruppenübung als Brigadekommandant. Was ist anders als früher als Stabschef?
Wellinger: „Dass ich persönlich für fast Tausend Soldaten und fünfzig Raupenfahrzeuge verantwortlich bin. Und damit verbunden eine enorme Aufmerksamkeit für die Sicherheit der Truppe und der Bevölkerung. Und weil mir der Übungsleiter-Stab all die vielen Arbeiten abgenommen hat, konnte ich mich auf das Coaching des Bataillonskommandanten kümmern.
Text: C Medien Pz Br 11 / Fotos: Fachof Thomas Kögl
Die Pz Br 11 in den Medien
Die Pz Br 11 war während der Übung "Stabilo Due" Hauptthema der Sendung Treffpunkt des Schweizer Radio DRS. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie auf dem Portal von SF DRS
nachhören.
Ebenfalls einen spannenden Einblick in den Übungsablauf erhält man beim "Zürcher Oberländer
" mittels einem detailierten Artikel und umfangreicher Bildstrecke:
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