Région territoriale 1
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Rapport 2012
Rapport 2012 der Territorialregion 1: Gemeinsam setzen wir uns für den Erfolg ein!
Bereits zum neunten Mal fand an diesem Freitag, 12. Oktober 2012 der jährliche Rapport der Territorialregion 1 im Kongresszentrum Kursaal in Interlaken statt. Divisionär Roland Favre, Kommandant der Territorialregion 1 wandte sich in seiner Rede an die rund 380 zugeteilten Offiziere und höheren Unteroffiziere seines Grossen Verbandes. Weiter nahmen mehr als 120 geladene Gäste und Repräsentanten aus der Politik, Wirtschaft und dem militärischen Umfeld unseres Landes am Rapport teil. Erneut konnten drei namhafte Dozenten gewonnen werden: es handelt sich dabei um den Regierungsrat Hans-Jürg Käser, Polizei- und Militärdirektor des Kantons Bern, den Korpskommandanten Dominique Andrey, Kommandant Heer und Stellvertreter des Chefs der Armee sowie Herr André Duvillard, Delegierter des Bundes und der Kantone für den Sicherheitsverbund Schweiz (SVS).
Der jährliche Rapport ist ein bedeutender Anlass für die Kader der Grossen Verbände der Armee. Diese Gelegenheit bietet dem Kommandanten die Möglichkeit, seine Offiziere zu vereinen, um Bilanz über die vergangenen Aktivitäten des Jahres zu ziehen und seine Erwartungen für das kommende Jahr zu kommunizieren. Es ist weiter ein Moment der Besinnung, um sich wieder des allgemeinen Auftrags der Armee bewusst zu werden, über die allgemeinen Sicherheitsbedrohungen nachzudenken, aber auch die Kameradschaft zu pflegen.
Divisionär Favre zieht weitgehend eine positive Bilanz aus den Dienstleistungen, Übungen und Einsätzen der vergangenen zwölf Monate. Für die eingesetzten Stäbe und Truppenkörper standen vor allem die Ausbildung und die subsidiären Einsätze mit den verschiedenen zivilen Partnern im Vordergrund. Zahlreiche Unterstützung konnte die Armee an verschiedenen Orten bieten u. a. im vergangenen Winter im Kandertal und Lötschental, im Zulgtal diesen Sommer nach starken Unwettern und in Chamoson in Folge des Waldbrandes.
Auch das Jahr 2013 ist zahlreich an Herausforderungen für die Territorialregion 1. Ein Schwerpunkt stellt die interoperationelle und länderübergreifende Übung (Schweiz/Frankreich) "INTER 13" dar, welche im Mai in Epeisses (GE) stattfinden wird. Geübt wird die gegenseitige Zusammenarbeit und Unterstützung der zivilen und militärischen Kräfte im Katastrophenfall. Im Rahmen der Dienstleistungen zugunsten Dritter wird die Armee das Eidgenössische Turnfest in Biel und das Eidgenössische Schwing- und Älplerfestin Burgdorf unterstützen.
Divisionär Roland Favre freute es, dass die Zufriedenheitswerte der Schweizer Bevölkerung in den sicherheitspolitischen Themen gestiegen sind. Er bedankte sich bei seinen Offizieren für den persönlichen Einsatz, welcher dazu beigetragen hat, die Glaubwürdigkeit der Armee weiter auszubauen. Er lud die Angehörigen der Armee ein, sich aktiv gegen die Initiative der GSoA zu stellen, welche die allgemeine Wehrpflicht abschaffen will. Diese Initiative wird im zweiten Semester 2013 vor das Stimmvolk gelangen.
Der jährliche Rapport ist ein bedeutender Anlass für die Kader der Grossen Verbände der Armee. Diese Gelegenheit bietet dem Kommandanten die Möglichkeit, seine Offiziere zu vereinen, um Bilanz über die vergangenen Aktivitäten des Jahres zu ziehen und seine Erwartungen für das kommende Jahr zu kommunizieren. Es ist weiter ein Moment der Besinnung, um sich wieder des allgemeinen Auftrags der Armee bewusst zu werden, über die allgemeinen Sicherheitsbedrohungen nachzudenken, aber auch die Kameradschaft zu pflegen.
Divisionär Favre zieht weitgehend eine positive Bilanz aus den Dienstleistungen, Übungen und Einsätzen der vergangenen zwölf Monate. Für die eingesetzten Stäbe und Truppenkörper standen vor allem die Ausbildung und die subsidiären Einsätze mit den verschiedenen zivilen Partnern im Vordergrund. Zahlreiche Unterstützung konnte die Armee an verschiedenen Orten bieten u. a. im vergangenen Winter im Kandertal und Lötschental, im Zulgtal diesen Sommer nach starken Unwettern und in Chamoson in Folge des Waldbrandes.
Auch das Jahr 2013 ist zahlreich an Herausforderungen für die Territorialregion 1. Ein Schwerpunkt stellt die interoperationelle und länderübergreifende Übung (Schweiz/Frankreich) "INTER 13" dar, welche im Mai in Epeisses (GE) stattfinden wird. Geübt wird die gegenseitige Zusammenarbeit und Unterstützung der zivilen und militärischen Kräfte im Katastrophenfall. Im Rahmen der Dienstleistungen zugunsten Dritter wird die Armee das Eidgenössische Turnfest in Biel und das Eidgenössische Schwing- und Älplerfestin Burgdorf unterstützen.
Divisionär Roland Favre freute es, dass die Zufriedenheitswerte der Schweizer Bevölkerung in den sicherheitspolitischen Themen gestiegen sind. Er bedankte sich bei seinen Offizieren für den persönlichen Einsatz, welcher dazu beigetragen hat, die Glaubwürdigkeit der Armee weiter auszubauen. Er lud die Angehörigen der Armee ein, sich aktiv gegen die Initiative der GSoA zu stellen, welche die allgemeine Wehrpflicht abschaffen will. Diese Initiative wird im zweiten Semester 2013 vor das Stimmvolk gelangen.
Drei Dozenten, eine Aussage: Ohne Armee gibt es keine Sicherheit in der Schweiz
Zu Beginn des Rapports begrüsste Regierungsrat Hans-Jürg Käser, Polizei- und Militärdirektor des Kantons Bern die Anwesenden. Er unterstrich die steigende Notwendigkeit der Sicherheit in unserer Gesellschaft und erinnerte an die entscheidende strategische Rolle, welche die Armee als einziges Element in diesem Bereich einnimmt. Wiederholt wurden die Dienstleistungen zugunsten der Behörden in unserem Land aufgezeigt, beispielsweise im Rahmen des WEF, an internationalen Skirennen oder der EURO 2008. Zahlreiche Gründe, so der Regierungsrat,
sprechen dafür, sich entschieden hinter die Leistungen der Armee zu stellen, welche das Fundament unserer Gesellschaft sicher stellt.
Korpskommandant Dominique Andrey, Kommandant Heer und Stellvertretender Chef der Armee zeigte in seinen Ausführungen die Weiterentwicklung der Armee (WEA) der kommenden Jahre auf, wobei zwei Themen im Vordergrund standen. Zuerst die Reduktion des Bestandes um die Hälfte auf 100‘000 Angehörige der Armee, was grosse Auswirkungen auf die Organisationsform, die Ausbildung und die militärischen Einsätze haben wird. Schliesslich die Abschaffung der Wehrpflicht mittels einer Initiative, bei deren Annahme mehr Probleme entstehen würden, als gelöst werden. Eine Abschaffung der Wehrpflicht würde zu einer dramatischen Verminderung des Bestandes führen, zu einer schlechteren Qualität der Auftragserfüllung und zu Spannungen zwischen Militär und Wirtschaft. Was gilt es also zu machen, wenn man vor derart grosser Ungewissheit steht? “Dienst leisten und die geltenden Werte und aktuelle Armee leben!“ so die überzeugende und bestimmte Antwort des Korpskommandanten.
Schliesslich erläuterte Herr André Duvillard, Delegierter des Bundes und der Kantone für den Sicherheitsverbund Schweiz (SVS) die Aufgabe, welche die Koordination der Sicherheit zwischen Bund und Kantonen darstellt. Bis zum heutigen Tag war die Innere Sicherheit ausschliesslich Sache der Kantone. Zwei Faktoren führen jedoch dazu, dass die heutigen Verantwortlichen neue Formen der vertikalen und horizontalen Zusammenarbeit prüfen müssen: Die Komplexität der Bedrohungen steigt und die Budgets, welche der Sicherheit zur Verfügung
stehen, sinken. Angesichts dieser Tatsachen stellt das SVS eine innovative Form dar, um die Mittel einerseits häufiger zusammen zu ziehen und anderseits Entscheidungen und Prozesse zu treffen, welche besser integriert sind. In diesem Rahmen übernimmt die Armee eine natürliche Rolle, da sie stark in den verschiedenen Regionen des Landes verwurzelt ist und eine breite Spanne an unterschiedlichen Missionen übernehmen kann.
Die Territorialregion 1 ist Teil des Heeres. Als geschätzte Anlaufstelle der Behörden und unterschiedlicher Sicherheitspartner deckt sie die gesamte Westschweiz und den Kanton Bern ab. Im Fall einer Katastrophe oder im Bereich der Sicherheit führt die Territorialregion 1 im Rahmen der Subsidiarität die Unterstützungseinsätze zugunsten der zivilen Behörden.
sprechen dafür, sich entschieden hinter die Leistungen der Armee zu stellen, welche das Fundament unserer Gesellschaft sicher stellt.
Korpskommandant Dominique Andrey, Kommandant Heer und Stellvertretender Chef der Armee zeigte in seinen Ausführungen die Weiterentwicklung der Armee (WEA) der kommenden Jahre auf, wobei zwei Themen im Vordergrund standen. Zuerst die Reduktion des Bestandes um die Hälfte auf 100‘000 Angehörige der Armee, was grosse Auswirkungen auf die Organisationsform, die Ausbildung und die militärischen Einsätze haben wird. Schliesslich die Abschaffung der Wehrpflicht mittels einer Initiative, bei deren Annahme mehr Probleme entstehen würden, als gelöst werden. Eine Abschaffung der Wehrpflicht würde zu einer dramatischen Verminderung des Bestandes führen, zu einer schlechteren Qualität der Auftragserfüllung und zu Spannungen zwischen Militär und Wirtschaft. Was gilt es also zu machen, wenn man vor derart grosser Ungewissheit steht? “Dienst leisten und die geltenden Werte und aktuelle Armee leben!“ so die überzeugende und bestimmte Antwort des Korpskommandanten.
Schliesslich erläuterte Herr André Duvillard, Delegierter des Bundes und der Kantone für den Sicherheitsverbund Schweiz (SVS) die Aufgabe, welche die Koordination der Sicherheit zwischen Bund und Kantonen darstellt. Bis zum heutigen Tag war die Innere Sicherheit ausschliesslich Sache der Kantone. Zwei Faktoren führen jedoch dazu, dass die heutigen Verantwortlichen neue Formen der vertikalen und horizontalen Zusammenarbeit prüfen müssen: Die Komplexität der Bedrohungen steigt und die Budgets, welche der Sicherheit zur Verfügung
stehen, sinken. Angesichts dieser Tatsachen stellt das SVS eine innovative Form dar, um die Mittel einerseits häufiger zusammen zu ziehen und anderseits Entscheidungen und Prozesse zu treffen, welche besser integriert sind. In diesem Rahmen übernimmt die Armee eine natürliche Rolle, da sie stark in den verschiedenen Regionen des Landes verwurzelt ist und eine breite Spanne an unterschiedlichen Missionen übernehmen kann.
Die Territorialregion 1 ist Teil des Heeres. Als geschätzte Anlaufstelle der Behörden und unterschiedlicher Sicherheitspartner deckt sie die gesamte Westschweiz und den Kanton Bern ab. Im Fall einer Katastrophe oder im Bereich der Sicherheit führt die Territorialregion 1 im Rahmen der Subsidiarität die Unterstützungseinsätze zugunsten der zivilen Behörden.
- Rapport 2012 - Medienmitteilung
Publiziert am: 22.10.2012 | Grösse: 224 Kb | Typ: PDF
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